Allgemein

Allgemein / 18. Mai 2021

Motorradfahren und Netzwerken

Motorradfahren

Sind Motorradfahrer die besseren Unternehmer?

Was hat ein Motorrad mit Ihrer Fähigkeit zu tun, wichtige Entscheidungen für Ihr Unternehmen zu treffen. Sehr viel, wie ich meine und das möchte ich Ihnen hier gerne näher erläutern. Eine Motorradfahrt durch Sachsen mit netten Netzwerk-Kollegen von Business Network International (BNI) bringt mich dazu, über die Vorteile beim Netzwerken nachzudenken. Dabei sind mir interessante Parallelen aufgefallen.

Mit dem Motorrad durch Sachsen

Für das BNI haben Christian Hübner von der Gesellschaft für Arbeits- und Gesundheitsschutz (GAG) und ich im Mai eine Motorradtour organisiert. Unser Ziel war es, dass sich unsere Mitglieder im BNI auf der Fahrt persönlich besser kennenlernen und Kontakte knüpfen. Wer sich näher kennt und Spaß miteinander hat, spricht viel öfter gegenseitige Empfehlungen aus. Das ist schließlich der tiefere Sinn beim Netzwerken.

Insgesamt haben sich 13 Netzwerker am 9. Mai eingefunden, um auf dem Motorrad durch unser schönes Sachsen zu reisen. Ja, Netzwerken beim BNI darf ruhig auch Spaß machen und den hatten wir.

Lektion 1: Ressourcen aufteilen

Wer selbst schon einmal eine Motorradtour unternommen hat, der weiß, wie begrenzt der Stauraum auf einem Motorrad ist. Je größer die Gruppe jedoch ist, desto leichter fällt es, wichtige Ressourcen untereinander zu verteilen. Der eine bringt benötigtes Werkzeug unter, ein anderer transportiert die Getränke und ein dritter die Decken für ein Picknick.

Jede Tour ist anders, aber mit aufgeteilten Ressourcen kommen alle weiter. Gleiches gilt für Unternehmen in Business-Netzwerken. Greifen Sie ruhig auf die Dienstleistungen und Ressourcen Ihrer Partner zurück. Sie bleiben fokussiert auf Ihr Kerngeschäft und helfen einander, neue Marktsegmente zu erschließen.

Lektion 2: Sichtbarkeit erhöhen

Ein einzelner Motorradfahrer läuft ständig Gefahr, von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen zu werden. Mit viel Aufwand, bunter Kleidung und passiver Fahrweise können wir diese Gefahr lediglich verringern. Fahren wir jedoch in einer großen Gruppe, fallen wir viel stärker auf. Wir sind die große Motorrad-Gruppe aus Sachsen, statt dem kleinen Individuum.

Auf die Geschäftswelt lässt sich dieses Beispiel wunderbar übertragen. Sichtbarkeit ist das A und O für den Erfolg. Wir können mühsam versuchen über Werbekampagnen unseren Namen in die Welt zu tragen. Einfacher ist es jedoch, über Empfehlungen von Netzwerk-Kollegen neue Kunden zu erreichen. Diese haben häufig akuten Bedarf für unsere Dienstleistungen und Produkte. Gemeinsame Projekte und Aktionen steigern die Sichtbarkeit noch weiter.

Lektion 3: individuelle Talente Nutzen

Bei der BNI-Fahrt durch Sachsen haben wir auf verteilte Talente gesetzt. Der eine kennt die schönsten Routen, der nächste hat das Talent, die Gruppe sicher zusammenzuhalten und ein anderer hat umfangreiches Wissen über Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Von jedem einzelnen Talent profitiert die gesamte Gruppe. Der einzige Einsatz dafür ist das zur Verfügung stellen der eigenen Talente.

Auch hier sehe ich eine deutliche Parallele zur täglichen Arbeit im Unternehmen. Partner-Firmen verfügen oft über das perfekte Angebot zur Ergänzung der eigenen Dienstleistungen. Vertrauen Sie darauf und nutzen Sie diese. Der Vorteil liegt sowohl im eigenen Nutzen für unsere Kunden, wie auch in der gegenseitigen Partnerschaft.

Wie Sie sehen, haben Unternehmer und Motorradfahrer ganz ähnliche Interessen, wenn es um Sichtbarkeit, Kooperationen und Ressourcenaufteilung geht. Kommt noch der Spaß beim Netzwerken auf dem Motorrad hinzu, gewinnen wir alle. Ich freue mich schon auf die nächste gemeinsame BNI-Tour.

Euer Dirk Eckart

Allgemein / 3. Mai 2021

Azubi und Ausbilder – Teamarbeit für die Ausbildung

Azubi

Jeder Azubi ist ein zukünftiger Kollege – eine Sichtweise, die ein wichtiger Schritt für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss und eine positive Arbeitsatmosphäre ist. Wir haben uns angesehen, was ein erfolgreiches Team aus Azubis und Ausbilder ausmacht und was es zu beachten gibt, damit sich alle während und nach der Ausbildung im Unternehmen wohlfühlen. 

Jedem Azubi eine Chance bieten 

Zehn Azubis haben derzeit unser Unternehmen für ihre Ausbildung gewählt und wir planen, weitere sechs im Laufe des Jahres aufzunehmen. Einer der Gründe für ihre Wahl ist sicherlich unser starkes Bestreben, jedem Azubi eine faire Chance zu bieten. Der respektvolle Umgang im Team, zwischen Azubis und Chefs sowie mit den Kunden sind dabei genauso wichtig, wie das Fördern der jungen Talente. 

Am Anfang der Ausbildung weiß niemand, welcher Azubi später als Mitarbeiter bei uns im Unternehmen bleibt. Eine sorgfältige, harmonische Ausbildung legt den Grundstein dafür, zukünftig einen kompetenten und motivierten Kollegen an der Seite zu haben. Schließlich ist ein starkes Team durch kaum etwas zu ersetzen, weder für das Unternehmen, noch für den einzelnen Mitarbeiter.  

Den Lehrstil der individuellen Situation anpassen 

Am Anfang des beruflichen Lebens stecken die meisten Azubis noch tief in einer Phase der persönlichen Entwicklung. Hinzu kommt, dass jeder einzigartig ist. Der eine lernt über die Kommunikation im Team, der andere liest sich den Lernstoff durch Bücher an und ein dritter absorbiert und analysiert, was er oder sie bei der täglichen Arbeit sieht. 

Es gilt, auf die jeweiligen Vorlieben Rücksicht zu nehmen und sie für die Ausbildung zu nutzen. Eine sachliche und faire Bewertung der Leistungen hilft dem Auszubildenden bei der Selbsteinschätzung. Dabei gilt es, objektive Grundsätze heranzuziehen, welche die persönliche Entwicklung und den aktuellen Leistungsstand berücksichtigen.  

4-stufige Lehrmethode 

Die Ausbildung in vielen Unternehmen Deutschlands basiert auf einer vierstufigen Lehrmethode, die auch in unserem Unternehmen große Erfolge zeigt. Im einzelnen geht es um das 

  1. Erklären 
  2. Vorführen 
  3. Nachahmen 
  4. Üben 

Durch bereitgestelltes Lernmaterial und durch Darstellung des Lernziels wird dem Azubi zunächst die Theorie hinter den Arbeitsschritten vermittelt. Durch Vorführen und Erklären sieht er danach, wie die Umsetzung der theoretischen Schritte im realen Einsatz aussieht. 

Jetzt ist es am Auszubildenden, die einzelnen Arbeitsschritte unter Anleitung nachzuahmen und Fragen zu beantworten, die ihm der Ausbilder zu den einzelnen Handgriffen stellt. Zum Schluss geht es beim Üben um das Verankern des neugewonnenen Wissens im Langzeitgedächtnis. Ganz wichtig sind hier Lob und konstruktive Kritik. 

Ein Team – ein Ziel 

Lehrer und Schüler haben bei uns ein gemeinsames Ziel: den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Je mehr unser Azubi während seiner Zeit im Unternehmen lernt, desto größer ist sein Beitrag für das Team und seine Chance auf Übernahme. 

Durch Fördern und Fordern, durch das Übertragen von Aufgabenbereichen und durch Toleranz bei anfänglichen Fehlern wächst ein Auszubildender zu einem produktiven und geachteten Mitarbeiter heran. Wie sich ein Azubi im späteren Arbeitsumfeld verhält, liegt häufig am Zuspruch und Rückhalt, den er während seiner Ausbildung erfährt. 

Ihr Dirk Eckart   

Allgemein / 19. April 2021

Vom Dampfkraftwagen zur Legende

Dampfkraftwagen

Vom Dampfkraftwagen zur Legende – Kult-Marke MZ – Legende aus Sachsen 

Freiheit auf zwei Rädern oder Erfolgsrezept für die sächsische Wirtschaft? Egal von welcher Seite Sie die legendären Motorräder aus Zschopau bewundern, MZ ist einfach Kult. Was einst mit Haushaltsgeräten, Elektrotherapiegeräten und Dampfmaschinen-Zubehör begann, steht heute als Symbol für eine einzigartige Erfolgsgeschichte in Sachsen.

Als DKW zu MZ wurde

Ein Dampfkraftwagen zählt nicht für jeden als geeignetes Fortbewegungsmittel. Das hat Ende des 1. Weltkriegs auch die Firma DKW eingesehen. Erfinderisch wie Sachsen nun einmal sind, passte das Unternehmen die Abkürzung DKW an seine jeweilige Produktion an. Dem Akronym DKW für “Dampfkraftwagen” folgte mit beginnender Spielzeugproduktion der Name “Des Knaben Wunsch”, gefolgt von “Das kleine Wunder” für die 1-PS-Fahrrad-Hilfsmotoren.

Als jedoch die ersten Motorräder aus der Produktionshalle fuhren, merkte DKW schnell, dass von den neuen Zweirädern großes für Wirtschaft und Rennsport zu erwarten ist. Dennoch hielt das Unternehmen bis 1952 am Namen DKW fest, bis der neue VEB Motorradwerke Zschopau die beiden Buchstaben MZ vor ihre Modellnummern stellte. Eine Legende nahm ihren Anfang.

TS – Eine Legende erobert die Welt

Erste Rennsport-Erfolge in den 1920ern und die gelungene Massenproduktion der RT-Modelle (“Reichstypen”) beflügelten das Zschopauer Unternehmen, seine Krafträder breitentauglich zu gestalten. Die Ingenieure aus Sachsen kreierten aus der Vorkriegsmaschine DKW RT 125 das erste Motorrad unter der Marke “MZ”. Ein wichtiger Erfolg für sächsische Wirtschaft, doch den echten Durchbruch erzielte erst die neuartige Telegabel.

Seit den 1960er Jahren haben ausschließlich Modelle mit Telegabel als Vorderradaufhängung eine Motorrad-Weltmeisterschaft gewonnen. MZ entwickelte daher in den 1970ern die TS-Baureihe (TS für Telegabel-Schwinge) und kreierte eine Legende. Mehr als 326.000 verkaufte Exemplare, Exporte in über 50 Länder und Testsieger über Yamaha, Harley-Davidson und Hercules (Sachs). Kein Wunder, dass Motorradfreunde noch heute feuchte Augen bekommen, wenn sie die Kult-Modelle aus Sachsen sehen.

Was die Wirtschaft vom MZ-Kult lernen kann

Die sächsische Wirtschaft soll wachsen, dafür setzen Unternehmer sich hochgesteckte Ziele. MZ ist heute eine Legende – nicht weil das Unternehmen mit dem Dampfkraftwagen auf das richtige Pferd gesetzt hat, sondern weil es auf die Wünsche seiner Kunden hört und Innovationen integriert.

Es braucht Mut, ein neues Unternehmen zu gründen. Es braucht Mut, von einem Pferd auf ein anderes umzusatteln. Vor allem aber braucht es Mut, auf Markt- und Kundenstimmen zu hören. MZ hat diesen Mut bewiesen und gezeigt, wie stark Sachsen in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt dasteht. Weltkriege, Demontage der Produktionsanlagen, Wirtschaftskrisen – alles nur Herausforderungen, die im Nebel der Firmen-Historie langsam verblassen. Was bleibt, sind die legendären MZ-Motorräder und der Kult um die TS-Maschinen.

Ihr Dirk Eckart

Allgemein / 5. April 2021

Upcycling im Gerüstbau

Upcycling

Upcycling im Gerüstbau – neues Leben für ausgediente Werbeplanen

 

Haben Sie sich schon einmal überlegt, mit Werbeplanen am Körper durch die Stadt zu bummeln? Keine Sorge, wir sind hier noch alle klar bei Verstand, es geht uns allein um Nachhaltigkeit im Gerüstbau. Zum Wohl der Umwelt gehen wir Unternehmer gerne auch einmal ungewöhnliche Wege, wie dieses interessante Projekt zeigt.

Wenn der Nutzen verloren geht

Jeder Unternehmer weiß: ohne Werbung geht es nicht. Das gilt für den Gerüstbau ebenso, wie für den Supermarkt an der Ecke, das Designerlabel oder die Handy-Marke. Aus diesem Grund bringen wir an unseren Gerüsten häufig Werbeplanen an. Vorbeilaufende Passanten erfahren dadurch mehr über uns, unseren Namen und wie sie uns kontaktieren können.

Mit den Jahren sind unsere Servicedienstleistungen jedoch gewachsen, sodass aus dem kleinen Gerüstbau-Unternehmen die heutige Gemeinhardt Service GmbH wurde. Heißt das jetzt, dass wie alle Planen mit der alten Firmierung auf den Müll werfen? Nein, gewiss nicht. Wir stehen für Nachhaltigkeit und haben uns da etwas überlegt. Statt Wegwerfen oder Recyceln der einzelnen Bestandteile setzen wir auf das Upcycling, also das Umgestalten der Werbeplanen in neue Funktionen.

Die Suche nach dem richtigen Produkt

Das richtige Produkt zu finden, um den Gerüstbau-Werbeplanen einen neuen Zweck zu geben, war gar nicht so einfach. Im Sinne der Nachhaltigkeit muss die neue Verwendung ja Sinn ergeben, sonst würden die neuen Produkte auch nur auf dem Müll landen.

Wir fragten uns, was ein pfiffiger Unternehmer aus Werbeträgern herstellen kann, die mit 600 Gramm pro Quadratmeter so dick wie LKW-Planen sind. Vorteil des Materials ist, dass es wasserabweisend, robust, formstabil und leicht zu reinigen ist – alles Eigenschaften, auf die auch ein ganz bestimmtes Produkt angewiesen ist.

Taschen – unser Gewinner in Sachen Nachhaltigkeit

College-, Strand- und Einkaufstaschen haben für uns das Rennen um die Nachhaltigkeit gewonnen. Sie sind ständig hohen Belastungen ausgesetzt, leben von der Vielfalt neuer Muster und Drucke und schützen wertvollen Besitz oder wichtige Dokumente.

Fahrrad-Kuriere freuen sich ebenso über eine hohe Qualität, wie Pizza-Lieferdienste, Outdoor-Sportler oder Strand-Touristen. Blieb nur noch die Suche nach einem kompetenten Partner, der für uns das Upcycling übernimmt. Nach kurzem Umsehen in unserem Unternehmer-Netzwerk BNI war die richtige Schneiderin für diesen Job schnell gefunden.

Tanja Weitz – die kleine Hummel aus Leipzig

Tanja Weitz kennen wir schon seit einigen Jahren über das Business Netzwerk BNI und die ihre Internet-Seite. Sie hat uns mit ihrem handwerklichen Geschick überzeugt und ihrem professionellen Auge für interessante Stoffe, Farben und Muster. In ihren fähigen Händen liegt es nun, im Sinne der Nachhaltigkeit aus den alten Werbeplanen modische Accessoires zu zaubern. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf die ersten Exemplare.

Häufig ist es einfacher als gedacht, etwas für die Umwelt zu tun. Als Unternehmer ist das Upcycling auf jeden Fall die wirtschaftlichere Variante, mit vermeintlichem Gerüstbau-Müll umzugehen. Doch neben dem Unternehmer bin ich auch ein Teil dieser Umwelt. Als dieser Teil freue ich mich, meinen Beitrag zum Erhalt unserer gemeinsamen Umwelt zu leisten.

Ihr Dirk Eckart

Allgemein / 22. März 2021

Superhelden mit Exoskelett – Gerüstbau der Zukunft

Exoskelett

Superhelden mit Exoskelett – Gerüstbau der Zukunft

Haben Sie die Filme Aliens, Avatar oder Exo-Man gesehen? Dann kennen Sie bereits Hollywoods Idee von einer mechanisch unterstützten Zukunft. Das Arbeiten mit einem Exoskelett liegt jedoch näher, als Sie glauben. Zusammen mit der Technischen Universität Dresden testen wir schon heute, wie wir unseren Mitarbeitern im Gerüstbau mit innovativen Außen-Skeletten die Arbeit erleichtern.

Ermüdendes Arbeiten über Kopf

Die Höhe ist ein entscheidender Faktor im Gerüstbau. Unsere Mitarbeiter schaffen täglich die Grundlage dafür, dass Arbeiter an Decken, Fassaden und Brücken ihrer Arbeit nachgehen können. Das Material für die stabilen Gerüste ist jedoch schwer und muss mühsam händisch von Etage zu Etage gehoben werden. Nur durch Teamarbeit, Fitness und Ausdauer gelingt die schwierige Gerüstmontage.

An langen Tagen und bei großen Gerüstbau-Projekten besteht natürlich die Gefahr, dass die Kräfte langsam schwinden oder die Aufmerksamkeit nachlässt. Das ist ein gefährlicher Zeitpunkt für die Sicherheit unserer Mitarbeiter. Wäre es nicht toll, wenn ein Exoskelett ein Teil der Arbeit übernehmen und so die Kräfte unserer Mitarbeiter schonen würde? Gemeinsam mit der TU Dresden testen wir genau daher ein wendiges Exoskelett für den Gerüstbau.

Die Arbeitskleidung der Zukunft

Wer bei einem Exoskelett jetzt an das Power Loader Exoskeleton aus Aliens denkt oder an den Amplified Mobility Suit aus Avatar, der ist den Fantasien aus Hollywood erlegen. Diese Exoskelette haben wenig mit den leichten, bequemen Wundern ausgeklügelter Ingenieurskunst zu tun, die wir im Gerüstbau testen.

Das passive Exoskelett der Zukunft ist dafür ausgelegt, die auftretenden Kräfte mittels einer mechanischen Konstruktion über dem Schwerpunkt des Körpers zu halten und über die Wirbelsäule an den Boden zu leiten. Mitarbeiter legen bei der Arbeit über dem Kopf ihre Arme sozusagen auf dem Exoskelett ab, anstatt die schweren Teile über Muskelkraft zu halten. Energie wird dafür nahezu keine verbraucht.

Sicherheit durch Innovation

Was unsere Auszubildenden des 1. Lehrjahres in Zusammenarbeit mit der TU Dresden für den Gerüstbau gerade testen, sind Beweglichkeit, Einsatz und Brauchbarkeit der Exoskelette. In Zukunft sollen sie als Erweiterung der Arbeitsschutzmaßnahmen dienen, damit unsere Mitarbeiter jederzeit in der Lage sind, konzentriert und sicher mit dem schweren Material aus Stahl und Holz umzugehen. Wenn die Arbeit dadurch leichter fällt und attraktiver wird, ist das ein gern gesehener Nebeneffekt.

Wie die Prototypen zeigen, ist die Zukunft schon zum Greifen nah. Bis ein Exoskelett jedoch zum gewohnten Bild auf deutschen Baustellen wird, müssen wir noch das eine oder andere Gestänge von Hand hinauf wuchten. Doch auch ohne technische Hilfsmittel sind unsere Mitarbeiter für uns schon heute Superhelden.

Ihr Dirk Eckart