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Allgemein / 20. April 2026

25 JAHRE GEMEINHARDT SERVICE – VOM AUFBAU ZUM STARKEN FUNDAMENT

25 JAHRE GEMEINHARDT SERVICE – VOM AUFBAU ZUM STARKEN FUNDAMENT 

Am 01. April haben wir ein besonderes Kapitel gefeiert:

25 Jahre Gemeinhardt Service Spezialgerüstbau.

Wenn ich heute zurückblicke, dann sehe ich nicht nur Zahlen – ich sehe Menschen, Entscheidungen und unzählige Momente, die uns geprägt haben.

25 Jahre bedeuten harte Arbeit, Tage voller Erfolg – aber eben auch Phasen, in denen es Gegenwind gab. Wirtschaftliche Höhen, aber auch Rückschläge. Teamarbeit, aber manchmal auch Einzelkampf. Und genau das gehört dazu.

Was uns immer getragen hat, war der gemeinsame Wille: nicht stehen bleiben, sondern weitergehen.

Von 2001 bis 2025 haben Walter Stuber und ich die Geschicke unseres Unternehmens geführt. Mit Herzblut, Überzeugung und – ich gebe es zu – auch mit der einen oder anderen verrückten Idee. Aber genau diese Mischung hat uns dahin gebracht, wo wir heute stehen:

Ein bekanntes, etabliertes und erfolgreiches Unternehmen im Spezialgerüstbau mit einem starken, verlässlichen Team.

Ein besonderer Moment war der 01.01.2026. Walter hat die Verantwortung in die nächste Generation übergeben und seinem Sohn Ingolf Stuber die Geschäftsanteile sowie die Geschäftsleitung anvertraut. Für mich persönlich ein Schritt, der Respekt verdient – und gleichzeitig voller Zuversicht ist.

Jetzt gehen wir gemeinsam den nächsten Weg:

Ingolf Stuber und ich führen das Unternehmen weiter – durch Stürme und ruhiges Fahrwasser, mit klarem Blick nach vorn.

Wenn ich eines in diesen 25 Jahren gelernt habe, dann das:

Ein Unternehmen ist kein Gebäude – es ist ein lebendiges Gerüst aus Menschen, Vertrauen und Haltung.

Und genau darauf bin ich stolz.

Auf unser Team. Auf unseren Weg. Und auf das, was noch kommt.

Immer gut gerüstet euer Dirk 

Allgemein / 20. Januar 2026

Lautstärke ist keine Kompetenz

LAUTSTÄRKE IST KEINE KOMPETENZ: WARUM WIR WIEDER MEHR AUF SUBSTANZ SETZEN MÜSSEN

Wir leben derzeit in einer Welt, in der die Lautstärke häufig der Schlüssel zur Aufmerksamkeit ist. Ob in politischen Diskussionen, sozialen Medien oder sogar in Unternehmen – es scheint, als würde die Fähigkeit, laut zu sein , oft wichtiger wahrgenommen als echte Kompetenz. Diese Entwicklung ist beunruhigend, denn sie birgt die Gefahr, dass Substanz und nachhaltige Werte auf der Strecke bleiben, während Show und Oberflächlichkeit zunehmend das Ruder übernehmen. Doch genau hier müssen wir den Kurs ändern: Argumente und Leistung müssen wieder lauter sprechen als bloße Lautstärke und Provokation.

Lautstärke gewinnt an Raum – und nicht immer zum Guten 

Die Tendenz ist klar erkennbar. Wer am lautesten ist, wer am eindrücklichsten auftritt oder wer die meiste Aufmerksamkeit für sich beansprucht, wird gehört. Das ist per se nicht schlecht – starke Meinungen sind wichtig, und klare Worte können viel bewegen. Aber je lauter diese Worte werden, desto größer ist oft die Gefahr, dass Substanz und Vernunft in den Hintergrund rücken. Statt einer respektvollen Diskussion beobachten wir zunehmend hitzige Wortgefechte, die den eigentlichen Kern eines Themas verfehlen.

Eine Kultur geprägt von Show und Lautstärke 

Diese Dynamik ist längst in Unternehmen und Organisationen angekommen. Hier erleben wir mitunter, dass Empörung und Hochstapelei mehr Anklang finden als harte Arbeit und durchdachte Beiträge. Egal ob es um Meetings, Entscheidungsfindungen oder Konflikte geht – immer häufiger sieht man, dass diejenigen bevorzugt werden, die laut und impulsiv auftreten , selbst wenn ihre Inhalte dünn sind. Was passiert? Mitarbeitende lernen schnell, dass Lautstärke belohnt wird. Sachlichkeit und Leistung scheinen dagegen weniger Aufmerksamkeit zu erhalten. Wenn dies zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur wird, hat das entscheidende Folgen:

  • Verlust von Effizienz: Wichtige Diskussionen drehen sich im Kreis und landen bei oberflächlichen Meinungen, statt Lösungen zu entwickeln.
  • Unsicherheit im Team: Mitarbeitende, die fachlich kompetent, aber zurückhaltend sind, ziehen sich zurück und werden überhört.
  • Hohe Fluktuation: Die besten Köpfe verlassen das Unternehmen, wenn sie spüren, dass ihre Leistungen nicht gewürdigt werden und sie keinen Raum finden, sich angemessen einzubringen.

Warum Substanz wieder im Mittelpunkt stehen muss 

Die Lösung? Der Weg zurück zu den wichtigen Werten , die echte Leistung und nachhaltiges Wachstum fördern. Unternehmen müssen eine Kultur etablieren, in der Kompetenz, Argumentation und Verantwortungsübernahme mehr zählen als Provokation und Show. Das bedeutet:

  1. Führungspersönlichkeiten, die zuhören statt übertönen: Der Schlüssel liegt darin, Räume zu schaffen, in denen jede Stimme gehört wird – egal ob laut oder leise. Präsentationen, Beiträge und Meinungen sollten nach ihrer Qualität bewertet werden, nicht nach ihrer Lautstärke.
  2. Eine Kultur der Sachlichkeit: Emotionen sind wichtig, aber sie dürfen Argumente nicht überlagern. Gute Entscheidungen basieren auf Fakten und throughdachten Diskussionen, nicht auf spontaner Empörung.
  3. Leistung belohnen: Aufmerksamkeit sollte dort hingehen, wo echtes Engagement oder innovative Lösungen entstehen, unabhängig von der Persönlichkeit oder Lautstärke der Person dahinter.

Langfristige Konsequenzen bei einem Stillstand 

Der Verlust von Substanz ist keine Kleinigkeit. Unternehmen, die diesen Wandel nicht aktiv gestalten, laufen Gefahr, ihre Vernunft zu verlieren – und genau das passiert derzeit zunehmend auch in unserer Gesellschaft. Wenn die lautesten Stimmen die Richtung vorgeben, leidet auf Dauer die Qualität der Entscheidungen. Das zu verhindern, ist dringend notwendig – für die Wirtschaft genauso wie für die Gesellschaft.

Fazit: Wir brauchen Kompetenz und Haltung 

Die schnelle Entwicklung unserer Zeit fordert uns alle heraus, doch genau deshalb ist es so wichtig, sich auf das Wesentliche zu besinnen: Kompetenz, Sachlichkeit, und Werte sind die Grundlage für eine nachhaltige Führung und Zusammenarbeit. Wenn wir den Fokus auf diese Aspekte legen, schaffen wir nicht nur stärkere Unternehmen , sondern eine stärkere Gesellschaft . Es erfordert Mut, Lautstärke nicht mit Stärke zu verwechseln – aber genau dieser Wandel ist notwendig, um wirklich langfristige Lösungen zu entwickeln.

Wie erlebt ihr diese Entwicklung? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder Beispiele für Unternehmen, die Substanz wieder in den Mittelpunkt stellen? Ich bin gespannt auf eure Gedanken und freue mich auf eure Kommentare! Teilt diesen Beitrag gern, wenn euch das Thema am Herzen liegt.

Mit vielen Grüßen und immer gut gerüstet,

Euer Dirk Eckart

Allgemein / 20. Oktober 2024

Lehrjahre sind keine Herrenjahre?

Bild Gemeinhardt Service

Passt dieses Sprichwort noch in die heutige Zeit oder ist es längst überholt?

Wir von Gemeinhardt Service GmbH sind der Meinung, dass dieses Konzept veraltet ist und wir es lieber hinter uns lassen sollten.

Warum sollten junge Talente ihre Ausbildungszeit als Phase der Ausbeutung und Unterdrückung erleben? Oder hauptsächlich fürs Kaffeekochen, Kehren und andere ungeliebte Hilfsarbeiten zuständig sein? Diese Denkweise ist nicht nur demotivierend für Auszubildende, sondern schadet langfristig auch dem Unternehmen.

Drei Gründe, warum Unternehmen in ihre Nachwuchskräfte investieren sollten:

1️⃣ Motivation und Engagement: Wer sich wertgeschätzt fühlt, zeigt mehr Einsatz und Begeisterung. Eine unterstützende Lernumgebung fördert die intrinsische Motivation und steigert die Produktivität.

2️⃣ Bindung und Loyalität: Menschen, die sich gut betreut, wertgeschätzt und gefördert fühlen, bleiben dem Unternehmen treu. Dadurch reduziert sich die Fluktuation und die damit verbundenen Kosten.

3️⃣ Innovationskraft: Nachwuchskräfte bringen frische Ideen und neue Perspektiven ins Unternehmen. Durch gezielte Förderung und Einbindung in Projekte profitieren Firmen von innovativen Impulsen.

Um diese Potenziale voll auszuschöpfen, haben wir unser spezieles Gemeinhardt Ausbildungsprogramm entwickelt, ein Trainings- und Mentoringprogramm für Auszubildende. Wir stärken damit angehende Fachkräfte und machen sie fit für den Arbeitsalltag und fürs Leben.

Die Vorteile für Unternehmen liegen auf der Hand:

☑ Weniger Ausbildungsabbrüche, höher qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, eine langfristige Fachkräftesicherung und dadurch reduzierte Personalkosten.

Verabschieden wir uns lieber von manch veralteter Vorstellung und schaffen gemeinsam eine Zukunft, in der sich Auszubildende und Unternehmen gleichermaßen entfalten können!

Was sagt ihr? Was sind eure Erfahrungen mit Auszubildenden? Was tut ihr bereits, um eure Fachkräfte langfristig zu sichern? Ich freue mich auf eure Kommentare.

Euer Dirk

Dirk Eckart - Mein Blog zum Thema Gerüstbau / 2. Februar 2023

Geld oder Teamgeist – was motiviert Mitarbeiter im Handwerk

Geld oder Teamgeist - was motiviert Mitarbeiter im Handwerk

Geld oder Teamgeist - was motiviert Mitarbeiter im Handwerk?

Ein Sprichwort sagt: “Wer nichts als Geld verdient, verdient nichts als Geld.” Vieles im Leben ist wichtiger, als monetärer Reichtum. Wir alle wissen das und messen unseren Erfolg dennoch häufig an Zahlen, die auf unserem Bankkonto stehen. Welche Auswege gibt es?

Wenn Geld  die Ziele ersetzt

Stellen Sie sich folgende Situation vor. Auf Ihrem Weg zur Arbeit schauen Sie ein paar Jugendlichen zu, die fantastische Tricks mir dem Skateboard ausführen. Weil Ihnen das Spektakel gefällt, bieten Sie den Jugendlichen 100 Euro, wenn Sie Ihnen morgen wieder ihre Tricks zeigen.

Vom Geld angetrieben legen sich die jungen Skateboarder am nächsten Tag richtig ins Zeug. Sie zahlen ihnen die versprochene Summe und versprechen für den nächsten Tag noch immer 50 Euro, weil Sie die Tricks nun schon kennen.

Viele der Jugendlichen zeigen weiter ihre Tricks, jedoch weniger enthusiastisch. Halbieren Sie nun weiter die Belohnung, werden die Skateboarder irgendwann aufhören, Ihnen ein Schauspiel zu bieten. Was die Jugendlichen also am Anfang rein aus Spaß taten, machen sie nun nicht einmal mehr für die angebotene Belohnung. Ihr Geld-Anreiz hat die Motivation zerstört.

Teamgeist im Unternehmen wichtiger als monetäre Anreize

Viele Unternehmen im Handwerk locken mit Geld-Prämien. Im Endeffekt sind das lediglich Zahlen auf der Gehaltsabrechnung, die wenig zur Motivation beitragen. Dass das Handwerk als Garant für eine hohe Zufriedenheit gilt, liegt dabei vor allem am Teamgeist. Stimmt der Teamgeist, steigt die Freude an der Arbeit.

Was kann ein Unternehmen im Handwerk also tun, um den Teamgeist zu fördern? Punkt eins ist sicherlich, clevere, sachbezogene Prämien auszugeben. Ein Verwöhn-Wochenende als Belohnung, eine Wallbox in der Firma zum bequemen Aufladen der privaten PKWs oder die freie Wahl beim Firmen-Handy - mit kreativen und individuellen Ideen zeigen Unternehmen den Mitarbeitern, dass sie mehr als nüchterne Zahlen für sie sind.

Feingefühl und Kreativität

Ein wenig Feingefühl ist jedoch angebracht. Zigaretten oder Alkohol setzen in einem gesundheitsbewussten Unternehmen ein falsches Signal. Grundsätzlich sind den Verantwortlichen im Unternehmen bei ihrer Kreativität jedoch nur wenig Grenzen gesetzt.

Schmunzeln Mitarbeiter mal über eine Prämie, fördert diese trotzdem den Teamgeist und bleibt im Gedächtnis. Im Handwerk darf es gerne einmal mit Humor zugehen. Wichtig sind die Geste und der Teamgeist, denn wie der römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca schon früh erkannte: “Geld hat noch niemanden reich gemacht.”

Dirk Eckart 

Allgemein / 22. Dezember 2022

Weihnachten und Jahreswechsel – Zeit für Dankbarkeit und Besinnung

Weihnachten und Jahreswechsel – Zeit für Dankbarkeit und Besinnung

Mit frohem Mut und Dankbarkeit im Herzen blicke ich vor Weihnachten auf das vergangene Jahr zurück. Neben allen weltpolitischen und persönlichen Herausforderungen sehe ich hier in Sachsen doch vieles, wofür ich dankbar bin und noch mehr, worauf ich mich im neuen Jahr freue. Das verdanke ich vor allem meiner Familie, meiner Frau, meinen Kollegen im Unternehmen und allen tollen Menschen um mich herum.

2022 – ein Jahr vieler Glücksmomente

Weihnachten in Sachsen, das weckt in mir immer Gedanken an alles, was mir im vergangenen Jahr Freude bereitet hat. Natürlich stehen da an erster Stelle meine Familie und meine Frau, mit der ich einige wundervolle Kurzurlaube verleben durfte. Vor allem aber freue ich mich über unsere Perlenhochzeit. 30 Jahre bin ich nun verheiratet und möchte nicht einen einzigen Tag davon missen – ich weiß nicht, womit ich so viel Glück verdient habe.

Neben meiner liebevollen Familie, tollen Freunden und fantastischen Kollegen im Unternehmen freue ich mich zu Weihnachten auch über ein paar persönliche Höchstleistungen, die mir am Herzen liegen. Mehr als 5000 Kilometer habe ich in diesem Jahr auf meinem Motorrad zurückgelegt. Die Messlatte liegt damit ziemlich hoch für das neue Jahr. Ich freue mich darauf, mit Freunden noch viel mehr wunderschöne Strecken in Sachsen und darüber hinaus zu erleben.

Dankbarkeit für den Augenblick

Zwischen dem alten und dem neuen Jahr liegt der Augenblick. Voller Dankbarkeit blicke ich auf meine Familie in Sachsen. Meinem Sohn und meiner Tochter mit ihrem Mann sowie meinem Enkel sehe ich dabei zu, wie gut sie ihren Lebensweg meistern. Persönlich darf ich mich zudem über einen beachtlichen Erfolg im Unternehmen freuen. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt mein Partner und Mitstreiter Walter Stuber, der mich mit seinen pfiffigen Ideen stets aufs neue bereichert.

Manchmal galoppieren mir auch meine eigenen verrückten Ideen ein wenig davon. Meine Dankbarkeit möchte ich daher auch all jenen Mitstreitern aussprechen, die mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Euch an meiner Seite zu wissen, ist wahrlich ein tolles Gefühl.

Neues Jahr, neue Herausforderungen, neue Möglichkeiten

Nächstes Jahr warten hier in Sachsen sicherlich unzählige Herausforderungen auf mich, privat und im Unternehmen. Für einige werde ich kreative Lösungen finden, während andere mich auf die Probe stellen werden. Ich weiß aber, dass ich mich zu jeder Zeit auf Euch verlassen kann, meinen Kompass im Leben und persönliches Sicherheitsnetz.

Den weihnachtlichen Glanz vor Augen freue ich mich auf das kommende Jahr mit Euch, meiner liebevollen Familie, meinen treuen Freunden, meinem geduldigen Geschäftspartner sowie allen wundervollen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten im Unternehmen. Lasst uns gemeinsam 2023 zu einem Jahr voller Freude, verrückter Ideen und persönlicher Erfolge machen.

Ich wünsche Euch gesegnete Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

Euer Dirk Eckart