Alle Beiträge von Dirk Eckart

Allgemein / 18. März 2019

Arbeit soll Freude machen – Über Feedback zur Leistungssteigerung

Leichter, bequemer, interessanter – so soll der Arbeitsalltag Ihrer Mitarbeiter sein. Was Sie dafür benötigen, ist das Feedback aus einer Mitarbeiter-Umfrage. In meinen Mutmacher-Büchern ermuntere ich junge Unternehmer zum Einstieg in die Selbstständigkeit; ein wichtiger Schlüssel ist dabei ein offenes Ohr für die Wünsche und Sorgen der Angestellten. Weil viele Köpfe besser als einer sind, tragen die gesammelten Ideen und Vorschläge zu einem besseren Miteinander und höherer Produktivität bei. Ihre Mitarbeiter werden die Verbesserungen zu Schätzen wissen.

Umfrage zum Arbeitsalltag als Gerüst für Mitarbeitervertrauen

Wenn ich bei der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH eine Umfrage zum Arbeitsalltag starte, bin ich neugierig zu erfahren, wie meine Mitarbeiter die Arbeit auf dem Gerüst, im Büro, bei den Anfahrten zu unseren Kunden und im Umgang untereinander sehen. Läuft alles, wie sie sich den Gerüstbau vorgestellt haben, sind sie zufrieden mit den Arbeitsbedingungen oder sehen sie einen konkreten Verbesserungsbedarf?

Ob jemandem seine Arbeit Freude bereitet oder er sie als notwendiges Übel ansieht, liegt manchmal an kleinen Details. Häufig sind es Gepflogenheiten, die sich über Jahre hinweg in den Arbeitsablauf eingeschlichen haben. Kaum einer schenkt ihnen Beachtung, obwohl sie täglich die Stimmung auf dem Gerüst beeinflussen. Was dem einen eklatant ins Auge sticht, mag für mich oder einen Kollegen schlicht im Nebel der Gewohnheit untergehen. Deswegen ist das Mitarbeiter-Feedback so wichtig für mich.

Feedback als Werkzeug

Aus der Sicht eines Gerüstbauers kann ich sagen, Feedback ist Hammer, Doppelratsche und Wasserwaage in einem für mich. An den Antworten der Umfrage sehe ich, an welchen Stellen es etwas geradezurücken gibt und wo die Firma auf sicherem Fundament steht. Würde ich diese Informationen persönlich und fortlaufend abfragen, müsste ich jeden meiner Mitarbeiter auf dem Gerüst nerven, am besten sogar täglich. Seine Arbeit würde dabei keiner von uns mit der nötigen Sorgfalt erledigen.

Wichtig für den Erfolg bei zukünftigen Verbesserungen sind offene und ehrliche Antworten bei der Umfrage. Niemandem ist geholfen, wenn relevante Themen verschwiegen oder über vorhandene Reibungspunkte gelogen wird. Ich rege daher zur Ehrlichkeit an und mache Mut zur Offenheit. Einen Butler zum Tragen schwerer Gerüstteile kann ich natürlich niemandem versprechen. Was im Rahmen der Vernunft möglich ist, ziehe ich aber definitiv in Erwägung.

Wer mitmacht profitiert am meisten

Ich bin fest davon überzeugt, dass jedes Unternehmen von einem positiven Arbeitsklima profitiert. Wenn Mitarbeiter jeden Tag fröhlich zur Arbeit kommen, hinterlässt das auch einen guten Eindruck bei unseren Kunden. Zufriedene Kunden sind in der Folge auch eher geneigt, uns mit ihren zukünftigen Aufträgen zu beauftragen. Ein Gewinn für alle Seiten.

Deshalb ist es so wichtig, dass alle Mitarbeiter bei der Umfrage mitmachen. Eine Idee zur Arbeitserleichterung mag dem einen vielleicht zu gering erscheinen, um sie in der Umfrage zu erwähnen. Einem Anderen mag sie das Arbeitsleben stark bereichern. Mitarbeiter helfen durch das Zusammentragen der Ideen nicht nur sich selbst, sondern allen Kollegen auf dem Gerüst und im Büro. Schließlich sitzen wir alle in einem Boot, Mitarbeiter, Chefs und auch die Zulieferer und Kunden.

Schreibt ihnen Dirk Eckart

Allgemein / 5. März 2019

Persönlich nehmen – neue Umgangsformen mit der Generation Z

Ich bin ein Kind der Generation X, viele Mitarbeiter auf dem Gerüst zählen zur Generation Z. Erfahrungswerte, persönliche Ziele und Erwartungen an den Arbeitgeber liegen hier oft ein wenig auseinander. An meinen letzten Blog-Beitrag anknüpfend möchte ich heute auf den Umgang mit der Generation Z eingehen. Als Mutmacher und Unternehmer habe ich viel von dieser Generation gelernt, auch zum Vorteil der eigenen Firma.

Unterschiedliche Arbeitswelten

Die Generation X ist geprägt von Selbstvertrauen, Pragmatismus und hoher Leistungsbereitschaft. In der Arbeitswelt zählt der erlernte Beruf und die Karriere in diesem Beruf. Kommt es zu einem Wechsel, findet dieser meist innerhalb der gleichen Branche statt.

Flexibler sieht das die Generation Z. Mit allgegenwärtigem Zugang zum Internet und sozialen Netzwerken sind sie gebildet und informiert. Erlerntes Wissen bestimmt ihren Erfolg. Ihre Loyalität gegenüber einem bestimmten Arbeitgeber ist schwächer, denn sie wählen aktiv ein Arbeitsumfeld, das zu ihnen passt.

Bei meinen Recherchen zu den Mutmacher-Büchern habe ich viele Unternehmer kennengelernt, die hieraus einen Gewinn ziehen. Gleiches ist mir bei meinen Mitarbeitern auf dem Gerüst begegnet. Die Generationsunterschiede als Chance zu akzeptieren und sie als Stärke anzusehen, hat auch mein Unternehmen positiv beeinflusst.

Herausforderungen sind Chancen

Demografischer Wandel, verändertes Werteverständnis, Digitalisierung und technische Entwicklungen prägen das heutige Arbeitsleben. Angehörige der Generation Z sind gewohnt, sich natürlich in sozialen Medien zu bewegen. Häufige Veränderungen tun sie mit einem kurzen Schulterzucken ab, denn Wandel gehört zu ihrem Leben. Diese Weltanschauung bringt einen starken Wechselwillen mit sich, auch wenn er sie in unbekannte Gewässer führt.

Wo meine Generation noch einen Chef und Sicherheit für die Zukunft suchte, schauen sich Menschen der Generation Z lieber nach einem Mentor und Förderung um. Dafür ist das Internet perfekt geeignet. Bei Twitter, Facebook und Instagram lernen Sie Vorgesetzte und Kollegen noch vor einer Bewerbung kennen, genauso wie den Ruf der Firma. Nur wenn das gesehene gefällt, erwägen sie überhaupt eine Bewerbung.

Haben sie eine Stelle gefunden, geht das digitale Leben munter weiter. In Blogs, Internetforen und Chats reden sie frei über ihren Arbeitgeber. Was gefällt, wo die Schwächen liegen und wie sie das Arbeitsklima wahrnehmen – alles findet den Weg ins Internet. Als Mutmacher für die Selbstständigkeit sehe ich genau darin neu entstehende Chancen.

Offen für neue Denkweisen

Innovation und Weiterentwicklung sind das Gerüst eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Seien Sie daher offen für andere Denkens- und Lebensweisen. Nutzen Sie die Möglichkeiten neuer Technologien. Adaptieren Sie daher Ihre Mitarbeitersuche an die Art, wie die Generation Z nach einem Arbeitsumfeld sucht, das zu ihnen passt.

Wenn Ihre zukünftigen Mitarbeiter die Kollegen oder Sie als Chef über das Internet kennenlernen möchten, dann seien Sie offen und aufrecht. Schreiben Sie in Blogs über Ihre Arbeit, zeigen Sie die Vorteile, die Sie als Arbeitgeber auszeichnen. Weiten Sie diese Freizügigkeit aus und lassen Sie auch Praktikanten und Mitarbeiter über ihre Erfahrungen berichten. So legen Sie den Pfad, über den ausgezeichnete Fachkräfte zu Ihnen finden.

Auf den Bewerbungsprozess haben die unterschiedlichen Lebenserfahrungen ebenfalls einen großen Einfluss. Mosaik-Lebensläufe sind heute ein Zeichen für Engagement, die mehr über den Charakter aussagen, als europaweit harmonisierte Noten. Bieten Sie ein Praktikum an, um sich gegenseitig kennenzulernen und dem Bewerber verschiedene Teams vorzustellen. Mitarbeiter der Generation Z sind bereit zu flexiblem Arbeiten, erwartet diese Flexibilität im Gegenzug aber auch von Ihnen.

Kurzum, wenn Sie offen für Veränderungen im Umgang mit der Generation Z sind, werden Sie Spitzenkräfte für Ihr Unternehmen anlocken. Davon profitieren diese Mitarbeiter, Sie selbst und Ihr ganzes Unternehmen.

Allgemein / 15. Februar 2019

X, Y, Z – Generationenunterschiede im eigenen Unternehmen

Das eigene Unternehmen ist immer ein Spiegel der Gesellschaft. In ihm treffen verschiedene Generationen aufeinander, jede geprägt von unterschiedlichen Erfahrungen, Zielen und Motivation. Als Mutmacher zur Selbstständigkeit möchte ich heute das Licht auf die Generationsunterschiede lenken, schließlich bilden die Mitarbeiter das Gerüst eines jeden stabilen Unternehmens. Es gibt wenig, das motivierender wirkt, als ein Chef mit Verständnis für die Wünsche und Probleme seiner Mitarbeiter.

Die Situation

In meinem Buch Mutmacher lasse ich reale Unternehmer von ihren Erfahrungen auf dem Weg zur Selbstständigkeit berichten. Viele von ihnen stellen sich auf den Wandel ein, den die Generation X mit sich bringt. Zur kurzen Übersicht:

Generation X
Menschen, die zwischen 1965 und 1980 geboren wurden. Sie sind geprägt vom Ende des Kalten Kriegs, vom Einzug der Computer in den Arbeitsalltag und von den Anfängen mobiler Technologien. Ihr Ziel ist eine gesunde Work-Life-Balance. Ihre berufliche Zukunft sehen Sie im eigenen Beruf und weniger verbunden mit ihrem Arbeitgeber.

Generation Y
Zwischen 1981 und 1995 geborene Menschen sind von den Terroranschlägen vom 9. November geprägt, von allgegenwärtigen sozialen Netzwerken und von der ständigen Erreichbarkeit von Informationen. Sie sind digitale Unternehmer, die „mit“ und nicht „für“ verschiedene Unternehmen arbeiten.

Generation Z
Die nach 1995 geborene Generation lebt unter dem Einfluss von Erderwärmung, Globalisierung, wirtschaftlichem Abschwung und den Enthüllungen von Edward Snowden und Wikileaks. Sie holen sich Informationen über eigene Medienkanäle, arbeiten an ihrer Multitasking-Karriere und erleben täglich technische Revolutionen, wie 3D-Drucker und fahrerlose Autos.

Wandel der Generationen in den Unternehmen

Womit viele Firmen zurzeit noch ihre Schwierigkeiten haben und weswegen Wirtschaftsmedien von einem Wandel sprechen, ist der Umbruch zu viel mehr Selbstbestimmung vonseiten der Mitarbeiter. Bei meiner Arbeit auf dem Gerüst erlebe ich diesen Wandel täglich. Anstatt darin jedoch eine Gefahr zu sehen, plädiere ich dafür, die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen.

Die Erfahrung und Fähigkeiten der sogenannten „Digital Natives“ stellt für Unternehmer ein großes Potenzial dar. Um Sie zu erreichen, ist es als Unternehmer hilfreich, sich mit YouTube, Employer-Branding und Digitalisierung auseinanderzusetzen.

Als Chef zwischen den Generationen

Die meisten Unternehmer im meinem Buch Mutmacher 2 haben am eigenen Leib erlebt, wie schwierig es ist, an fachkundige, motivierte Mitarbeiter zu kommen. Durch den demografischen Wandel, bei dem die Geburtenrate deutlich unter der Sterberate liegt, gibt es immer weniger junge Menschen, die auf dem Gerüst oder anderswo arbeiten wollen.

Die Folge ist ein Paradigmen-Wechsel im Bewerbungsprozess. Wo sich einst Mitarbeiter um eine offene Stelle beworben haben, sind es heute die Unternehmen, die vielversprechende Kandidaten umwerben. Um hier erfolgreich zu sein, muss ein Chef die Sprache der unterschiedlichen Generationen sprechen. Als Mutmacher zur Selbstständigkeit möchte ich daher auch ein Mutmacher zu neuen Wegen der Mitarbeiter-Werbung sein.

Gleiches gilt auch für die innerbetriebliche Kommunikation. Hier gilt: nur was beim Empfänger ankommt, kann dieser auch verstehen. Speziell auf den Umgang mit der Generation Z werde ich in meinem nächsten Blog-Beitrag näher eingehen.

Fazit

Das Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche verschiedener Generationen ist der Schlüssel für ein gutes Betriebsklima und wirtschaftlichen Erfolg.

Allgemein / 23. Januar 2019

Gärtner für das eigene Schicksal

Gärtner für das eigene Schicksal

Indem Sie den Menschen in Ihrem Umfeld eine Chance geben, machen Sie sich selbst zum Gärtner für das eigene Schicksal. Jedes Mal, wenn Sie einem Freund, Familienmitglied oder Kollegen eine Chance geben, dann säen Sie den Samen für Freude und Zufriedenheit. Mit etwas Glück stehen Sie schon bald in einem blühenden Garten aus positiv gestimmten Mitmenschen.

Familienmitgliedern eine Chance geben

Die Familie ist das, was den meisten Menschen am nächsten steht. Hier bedarf es kaum einer Anstrengung, wenn ich meinen Kindern, meiner Frau oder lieben Angehörigen eine Chance geben möchte. Mit einer guten Ausbildung ebne ich unserem Nachwuchs den Weg in eine zufriedene Zukunft. Wenn ich meine Frau in ihren Hobbys und persönlichen Entfaltung unterstütze, sehe ich sie ein erfülltes und glückliches Leben führen. Für die Verwandtschaft versuche ich stets ein hilfsbereiter Ansprechpartner zu sein.

Ein Chancen-Geber für die Familie zu sein, ist ebenso wichtig, wie für weniger nahestehende Personen. Vielleicht ist es sogar noch wichtiger. Aus einem fröhlichen und liebevollen Familienumfeld schöpfe ich täglich sehr viel Kraft. Das ist die Ernte, die ich als Chancen-Geber einfahre.

Freunden eine Chance geben

Meine Freunde sind durchweg ehrliche, freundliche und authentische Menschen. Sie bergen für mich einen großen Schatz an Lebenserfahrung, auf den ich gerne und häufig zurückgreife. Ihnen eine Chance geben heißt, sie mit Ratschlägen und Hilfe zu unterstützen, wo immer ich kann. Ein Freund, dem ich in Zeiten der Not zur Seite stehe, kommt schnell wieder auf die Beine. Ein Wagnis hat größere Aussichten auf Erfolg, wenn Freunde da sind, die an die Fähigkeiten glauben.

Mit jedem erfolgreichen Projekt meiner Freunde fühle ich mich ähnlich stolz, wie bei meinen eigenen Unternehmungen. Ein schönes Gefühl, das ich mit ernstgemeinter Unterstützung und hilfreichen Ratschlägen selber spüren darf.

Kollegen eine Chance geben

Wie wichtig es ist, Kollegen eine Chance zu geben, durfte ich in meiner beruflichen Vergangenheit selber lernen. Chancen, die mir zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung gegeben wurden, haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Dass ich heute etwas von meinem Erfolg zurückgeben kann, liegt allein an weitsichtigen Vorgesetzten, die mir selbst wichtige Entwicklungschancen geboten haben.

Heute versuche ich meinen Mitarbeitern ähnlich gute Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten. Viele belohnen mich dafür mit beruflicher Hingabe und einem Arbeitseifer, auf den ich mich jederzeit verlassen kann.

Mutmacher

Auch über die Grenzen der eigenen Firma hinaus versuche ich Menschen Hilfe auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu geben. So lasse ich in meinen Büchern Mutmacher 1 und Mutmacher 2 Gründerinnen und Gründer zu Wort kommen, die von Ihren Herausforderungen erzählen. Ich hoffe, der eine oder andere Interessierte findet so den Mut, den eigenen Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

In meiner Umgebung versuche ich möglichst viele Chancen auszusäen. Jemandem eine Chance geben heißt dabei für mich nicht, dass dieser auch verpflichtet ist, diese Gelegenheit zu nutzen. Doch je mehr Chancen ich aussäe, desto mehr Gelegenheiten bieten sich, dass glückliche Menschen und positive Gefühle daraus erwachsen. In diesem Garten der Freude möchte ich mein Leben verbringen.

Dirk Eckart

Allgemein / 7. Januar 2019

Reflexion als Zukunfts-Chance

Reflexion als Zukunfts-Chance

Der Energie-Resonanz-Positionierung-Workshop im März hat uns aufgezeigt, wie wichtig das gemeinsame Herausarbeiten zukünftiger Verhaltens- und Positionierungsvorgaben für Mitarbeiter und Unternehmensführung ist. Das Seminar hat das gegenseitige Verständnis in unserer Firma erhöht und bedeutsame Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Kunden gegeben. Drei Tage, mit großer Bedeutung für unsere Marktpositionierung … und eine echte Zukunfts-Chance.

Analyse und Bestandsaufnahme

Wer nach vorne will, muss wissen, woher er kommt. Das gilt für den Gerüstbau genauso, wie für das ganze Leben. Am Anfang des Seminars stand daher eine genaue Analyse unserer Leidenszielgruppe. Die Leidenszielgruppe sind jene Menschen, die unter Zeitdruck oder dem Druck von Auftraggebern stehen, besonderen Beratungsbedarf haben oder spezielle Sonderlösungen benötigen.

Einen Einblick erhielten die teilnehmenden Bauleiter und Angestellten in die täglichen Entscheidungen der Geschäftsleitung. Wir durften unsere Gründe für die bisherige Positionierung am Markt darstellen, die teils stark überzogenen Forderungen einiger Firmen und Unternehmer aufzeigen sowie die Natur unserer Angebote erklären, von denen wir rund 90 % in Aufträge verwandeln.

Am Ende des Tages sind wir Unternehmer diejenigen, welche die Risiken und Verantwortung zu tragen haben. Belastungen, die wir unseren Mitarbeitern gerne ersparen.

Herausarbeitung

Die tiefgründige Analyse offenbarte Zukunfts-Chancen und Energiequellen auf, die zum Teil ungenutzt im Unternehmen schlummerten. Diese galt es zusammen mit den Teilnehmern herauszuarbeiten und als Unternehmensziele zu formulieren. Es stellte sich heraus, dass unsere Zukunftschancen in

– der Spezialisierung auf Naturgewalten
– den Neuentwicklungen im Bereich Wetterschutz
– der Qualifizierung unserer Mitarbeiter
– dem Potenzial unserer Wissensdatenbank

liegen. Auf diese wollen wir uns in Zukunft stärker konzentrieren und durch Nutzung vorhandener Kernkompetenzen spezialisieren. Es gilt eine Leuchtturm-Positionierung aufzubauen, in der unsere Spitzenleistungen

– 24-Stunden-Erreichbarkeit
– erworbene Zertifikate
– Aufbau innerhalb von 48 Stunden
– individuelle Beratung
– Präqualifizierung
Fachkompetenz des gesamten Personals

stärker zur Geltung kommen. Kunden sollen uns als den Profi erkennen, der wir sind und weniger als ein Unternehmen unter vielen, das alle Aufgaben erledigt.

Erkenntnisse

Das Seminar war äußerst erfolgreich und wir haben viele Erkenntnisse aus den einzelnen Übungen gewinnen können. Dank Problem-Dominanz-Analyse, Erkenntnissen über Rückkopplungs-Energie und vor allem durch das offene Gespräch mit den Mitarbeitern haben wir nun eine klare Vorstellung vom einzuschlagenden Weg.

Das Seminar hat einige Zukunftsängste und Schwarzmalerei innerhalb der Firma ans Licht gebracht, die meist durch mangelnde Kommunikation über den jeweiligen Zweck einer Maßnahme entstanden sind. Hier wollen wir in Zukunft nachbessern und den Nutzen unserer Entscheidungen besser kommunizieren. Gleiches gilt für unsere Außendarstellung in Angeboten, Zusatzleistungen, Zeitungsartikeln und Werbebotschaften, wo wir den Nutzen unserer Leistungen in den Vordergrund rücken werden.

Vor allem aber planen wir unser Angebot auf jene Dienstleistungen zu reduzieren, mit denen wir am Markt stark und sichtbar sind. Auch wenn eine Pizzeria jeden Tag frischen Teig bäckt, werden Kunden ihr Brot beim Bäcker kaufen. Es geht also weniger darum anzubieten, was wir können, als darum besser aufzuzeigen, worin wir die Besten sind.

Fazit

Konzentration auf die Stärken im Gerüstbau ist der richtige Weg, um sich von Mitbewerbern am Markt abzuheben. Für die im Seminar gewonnenen Erkenntnisse möchte ich mich ausdrücklich bei Waldemar Maier und seiner Tochter bedanken.