Alle Beiträge von Dirk Eckart

Allgemein / 12. Februar 2020

Zugeständnisse an Kunden geben: Ja oder Nein ?

Zugeständnisse

Kundenverhandlungen sind in der Industrie und im Baugewerbe das tägliche Brot der Unternehmer. Auch im Gerüstbau leben die Unternehmen von den umgesetzten Projekten. Wie gut sie davon leben hängt entscheidend davon ab, wie die Verhandlungen mit den Kunden laufen, ob ein Nachlass, eine Zusatzleistung oder gar eine Mietaussetzung verhandelt werden oder nicht. Jedes Zugeständnis an den Kunden ist dabei ein Verlust an Umsatz und entsprechendem Gewinn. Und mit jedem Präzedenzfall, den Sie dabei schaffen, verschlechtern Sie für die Zukunft Ihre Verhandlungsbasis.

Ein Beispiel im Gerüstbau zeigt die Wirkung

Ein privater Kunde erwartet bei den Verhandlungen für den Gerüstbau einen Nachlass auf den Gesamtpreis von fünf Prozent. Das bedeutet, dass der Umsatz hier genau um diese fünf Prozent geschmälert wird. Entsprechend niedriger fällt die Gewinnmarge aus und das Betriebsergebnis sinkt.

Spricht sich ein solches Zugeständnis herum, und das wird es, drohen regelmäßige Verluste auf die Leistungs-Kalkulation, die entsprechend umgestellt werden müsste. Das gilt in der Industrie genauso wie im Handwerk. Zugeständnisse an Kunden innerhalb der Vertragsverhandlungen erwirken einen Nachahme-Effekt, der sich schlussendlich in Dumpingpreisen niederschlägt, die letztlich der gesamten Branche schaden. Dabei ist es vom Prinzip her egal, ob es sich um private oder gewerbliche Kunden handelt.

Was lässt sich gegen Präzedenzfälle tun?

Grundsätzlich muss davon ausgegangen werden, dass erst die verkaufte Leistung eine wirkliche Leistung ist. Alle Vorarbeiten, die Produktion, Lagerhaltung et. sind Vorleistungen zum Verkauf, die bestenfalls Geld kosten , aber erst einmal keinen Gewinn einbringen. Entsprechend groß ist der Druck, zu verkaufen. Und entsprechend groß ist auch die Neigung mancher Unternehmer, sich auf Zugeständnisse wie Nachlass beim Preis, Zusatzleistung in der Ausführung oder auf eine Mietaussetzung einzulassen.

Es geht aber auch anders. Wenn sich Unternehmen aus der Industrie, dem Handwerk, der Baubranche, hier speziell Gerüstbauer, von Beginn an auf eine verbindliche Transparenz von Preisen und Leistungen einstellen, werden auch die Verhandlungsspielräume für Kunden kleiner. Erforderlich dazu erscheint auch die klare Kommunikation, dass Nachlass, Zusatzleistung oder Mietaussetzung keine Optionen in den Preisverhandlungen sein können. Je klarer das den Kunden aus Industrie, Gewerbe oder privatem Sektor vermittelt wird, desto kleiner ist die Gefahr, dass in den Vertragsverhandlungen ein Zugeständnis nach dem anderen abgerungen wird.

Klar und dennoch freundlich verhandeln

Jeder mag eine klare Sprache und eine entsprechend klare Verhandlungsführung. Auch Gerüstbauer wollen und können klar verhandeln und so jedes Zugeständnis von Beginn an ausschließen. So bleibt eine Zusatzleistung eben auch eine zusätzliche Leistung, die separat zu berechnen ist. Und eine Mietaussetzung ist generell kein Verhandlungsthema, wenn Gerüste vermietet werden. Jedes Zugeständnis auf den Preis-Nachlass, auf irgendeine Zusatzleistung oder auf Mietaussetzung bringt ein Unternehmen langfristig in Schieflage, weil damit Präzendenfälle für die Zukunft geschaffen werden.

Für Industrie, Handwerk und Gewerbe ist es daher wichtig, solche Zugeständnisse von Beginn an zu vermeiden. Mietaussetzung, Nachlass und eine unbezahlte Zusatzleistung sind keine Optionen für eine wirtschaftliche vernünftige Verhandlungsführung.

Allgemein / 22. Januar 2020

Doppelter Vorteil für die Mitarbeiter: das Business-Bike

Business-Bike

Doppelter Vorteil für die Mitarbeiter: das Business-Bike 

Ob als Beitrag für die Umwelt, zum Wohl der Gesundheit oder aus finanziellen Überlegungen – Business-Fahrräder sind groß im Kommen. Das Geschäft mit den zweirädrigen Dienstfahrzeugen blüht und auch die ersten Mitarbeiter aus dem Team der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH profitieren bereits von den gesundheitlichen und finanziellen Vorteilen, die das Dienstrad mit sich bringt.

E-Mobilität – die bessere Alternative

Für den Weg zur Arbeit scheuen viele den Wechsel zum Fahrrad. Sie haben Angst davor, erschöpft und verschwitzt im Geschäft oder Büro zu anzukommen. Mit modernen E-Bikes entfallen solche Befürchtungen. Beim Anfahren oder an Steigungen übernimmt der Elektroantrieb den anstrengenden Teil vom Radfahren. Sie fahren, als sei das ganze Land eine einzige flache Ebene.

Diese Bequemlichkeit ist der Grund, warum so viele Firmen in das Geschäft mit der E-Mobilität eingestiegen sind. Mittlerweile haben sich Firmen wie Business-Bike darauf spezialisiert, über das Fahrrad-Leasing eine echte Alternative zum Privatauto oder Dienstwagen anzubieten. Einzelne Mitarbeiter oder gleich das ganze Team kommen so zu einem hochwertigen Traum-Rad, dass sie sich alleine wohl kaum geleistet hätten.

So läuft das Fahrrad-Leasing ab

Die Methode ist denkbar einfach. Der Mitarbeiter sucht sich sein Traum-Fahrrad aus, das er künftig als Dienstrad nutzen möchte. Sein Chef wandelt dann einen kleinen Teil des Monatslohns um, den er zur Bezahlung der Leasingrate weiterreicht. Das Business-Bike überlässt der Chef dann dem Mitarbeiter, der auch in seiner Freizeit darüber verfügen darf.

Je nach Leasing-Vertrag sind die regelmäßige Wartung, anfallende Reparaturen und ein Vollkasko-Schutz gegen Schäden und Diebstahl enthalten. Nach Ablauf des Vertrags liegt es am Mitarbeiter, ober er sein Dienstrad zurückgibt, es kauft oder sich für ein neues Modell entscheidet. Ein gutes Geschäft für alle im Team, denn von den steuerlichen Vorteilen profitieren beide Seiten.

Vorteile neben dem Umweltschutz

Durch die Gehaltsumwandlung steht formal weniger Lohn auf dem Gehaltszettel. Es fallen damit weniger Steuern für den Arbeitnehmer an, wodurch das Business-Bike im Endeffekt billiger wird. Doch auch für den Arbeitgeber ist es ein gutes Geschäft, da er nun weniger Lohnnebenkosten abführen muss.

Drei Mitarbeiter aus dem Team der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH haben sich bereits für die Gehaltsumwandlung entschieden. Bei Kosten bis zu 4500 Euro pro hochwertigem E-Bike ist die Steuerersparnis erheblich und der enthaltene Versicherungsschutz willkommen. Doch am meisten profitiert die eigene Gesundheit von dem Plus an Bewegung. Bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere aus dem Team auf diesen Zug – oder besser das Business-Bike – aufspringen.

Ihr Dirk Eckart

Allgemein / 8. Januar 2020

Nur wenn ich das Beste anstrebe, erhalte ich auch das Beste

das Beste

Wer einen Satz mit den Worten „Mir reicht auch…“ beginnt, hat schon verloren. In der eigenen Familie ist den meisten das Beste gerade gut genug, doch im Unternehmen reicht einigen dann die zweit- oder drittbeste Lösung. Warum entscheiden Sie sich bei gleichem Preis für ein Gerüst von einem zweit- oder drittklassigen Unternehmen? Die Antwort ist einfach.

Ein erstaunliches Phänomen

Die Absprachen sind getroffen, die Einigung ist erzielt und dennoch kommt es vor, dass ein Unternehmen für den Gerüst-Aufbau eine minderwertige Alternative vorzieht. Auf die Stornierung des Auftrags verzichtet das Unternehmen, wie auch auf Rückzahlung bereits überwiesener Beträge.

Gab es einen Unfall in der Familie? Fehlte die Sympathie? Fühlt sich mein Gegenüber von mir missverstanden? Rational lässt sich so ein Verhalten kaum erklären. Beobachte ich dieses Phänomen jedoch auch im gesellschaftlichen Umfeld, merke ich schnell, dass unser Gerüst nicht der Auslöser war. Psychologische Gründe scheinen hier eine Rolle zu spielen.

Erklärungsversuch

Ich reiße die Augen voller Erstaunen auf, wenn ich eine gute Leistung von einem drittklassigen Anwalt, Zahnarzt, Business-Berater oder Frisör erhalten. Das Erstaunen beweist aber, dass ich deutlich niedrigere Erwartungen hatte. Warum habe ich dann nicht gleich etwas Besseres gewählt?

  • War ich mir selbst nicht erstklassig genug?
  • War mir der Weg zu beschwerlich?
  • War ich der Meinung, Qualität zählt nur beim Gerüst?
  • Gönne ich meiner Familie das Beste, nicht aber mir selbst?

Wenn ich genauer darüber nachdenke, fehlt mir vielleicht nur der Mut. Mir fehlt der Mut, über die Konsequenzen fehlender Qualität nachzudenken. Mir fehlt der Mut einzugestehen, dass ich ein Teil meiner Familie bin und daher auch mir das Beste gönnen sollte.

Mut, nach dem Besten zu streben

Mut ist etwas, das ich aufbringen kann. Wenn ich mich daran gewöhne, stets nach dem Besten zu streben, dann bekomme ich den Erfolg überall zu spüren. So wie ein erstklassiges Gerüst genau die Anforderungen des Auftraggebers erfüllt, werden von mir erteilte Aufträge genau meinen Anforderungen entsprechen.

Es kann passieren, dass jemand für mich eine Arbeit nur ausreichend oder zufriedenstellend erledigt. Das ist jedoch nichts, was ich in meinem Leben anstrebe. Ich hoffe daher, dass wir alle zusammen den Mut aufbringen, im Leben stets das Beste erreichen zu wollen. Für Andere, für die Familie und auch für uns selbst.

Allgemein / 20. Dezember 2019

Social Media Recruiting

Social Media Recruiting

Social Media Recruiting – Die moderne Art der Personalgewinnung

Gastbeitrag von Christian Wolfram

Sie haben Probleme, das richtige Personal zu gewinnen? Es bewerben sich weniger Leute und wenn mal welche kommen, dann sind diese nicht qualifiziert oder passen nicht ins Team? Sie haben schon alles probiert und bekommen trotzdem keine neuen Mitarbeiter? Fachkräftemangel, War for Talents, Employer Branding, … Alles Begriffe, die Sie schon gehört haben und ein aktuelles Problem beschreiben, das nicht nur Sie betrifft, sondern zahlreiche weitere Unternehmen?

Wenn Sie sich darin wiedererkennen, dann finden Sie in diesem Beitrag sicherlich ein paar sehr hilfreiche Tipps für Ihre nächste Recruiting Kampagne.

Es geht um die Frage: Wie finde ich heutzutage noch qualifizierte Fachkräfte?

Doch wer schreibt hier eigentlich? Hallo, mein Name ist Christian Wolfram. Ich habe Psychologie studiert, bin seit zahlreichen Jahren als Online Marketer aktiv und habe mit meinem Geschäftspartner, Ronny Ruckenbrot, die Plattform www.recruiting-guru.de gegründet.

Wir helfen mittelständigen Unternehmen, über Social Media (Facebook, Instagram, LinkedIn und Co) qualifizierte Fachkräfte zu generieren, ohne auf Personalvermittler, Stellenanzeigen in Jobbörsen oder Zeitungsannoncen vertrauen zu müssen. Wir haben für die Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH eine Social Media Recruiting Kampagne umgesetzt und sehr gute Ergebnisse erzielt. An diesem Beispiel möchte ich Ihnen nun die Vorzüge von Social Media Recruiting nährerbringen und wie wir es geschafft haben, innerhalb von 4 Wochen 43 Bewerber für das Gerüstbau-Unternehmen zu generieren.

Warum Social Media Recruiting?

Wahrscheinlich werden Sie sich fragen: „Warum soll Social Media Recruiting eigentlich jetzt so gut funktionieren?“. Die Antwort ist recht simpel, es nutzt nämlich fast jeder. Allein auf Facebook gibt es inzwischen ca. 32 Millionen Menschen in Deutschland, die die Plattform mindestens einmal im Monat nutzen. Davon sind über 23 Millionen Menschen täglich auf der Plattform unterwegs (Quelle).

Sie können sich also sicher sein, dass Ihre potenziellen Traumkandidaten direkt unter diesen Menschen zu finden sind. Wenn man jetzt noch Kanäle wie LinkedIn, Instagram, Youtube oder Google dazu nimmt, dann kann man wirklich sehr viele Menschen online erreichen.

Das größte Problem der meisten Unternehmen ist nämlich nicht, dass es keine Fachkräfte gibt, sondern dass diese nicht erreicht werden. Die Fachkräfte sind gerade bei der Konkurrenz und nicht direkt auf Arbeitssuche. D.h. es entgehen einem im Recruiting Prozess unglaublich viele Leute, die über die herkömmlichen Wege nicht erreicht werden.

Schauen wir uns mal kurz an wie sich das konkret im Alltag vieler Unternehmen äußert (Achtung: Ich übertreibe hier zur Veranschaulichung ein wenig):

Stellenbeschreibungen

  • werden zu großen Teilen von der Konkurrenz kopiert und strotzen nur so von unkonkreten Phrasen wie „junges, motiviertes Team“ oder „übertariflicher Bezahlung“
  • werden auf Jobbörsen veröffentlicht, auf denen 50 weitere Konkurrenten ebenfalls aktiv sind – man geht also zwangsläufig einfach unter
  • sind reine Textwüsten, kein persönlicher Touch oder etwas Authentisches, keine weiterführenden Links oder umfassende Informationen zum Unternehmen oder zur Unternehmensphilosophie, keine Bilder / Videos, kein Ansprechpartner mit direkten Kontaktinformationen …

Bewerbungsprozess

  • Man muss schon im ersten Schritt einen Lebenslauf inkl. Anschreiben inkl. Motivationsschreiben inkl. Arbeitszeugnissen hinschicken
  • Man meldet sich bei einer Recruiting-Zentrale über die zwei Wochen später erst eine Antwort kommt (wenn überhaupt mal eine kommt)

Ich könnte die Liste jetzt noch beliebig fortführen, aber ich glaube, dass die Beispiele schon viele Probleme gut verdeutlichen. Ich will Ihnen nun daher ein paar Tipps geben, wie Sie Ihre nächste Recruiting Kampagne optimieren können und wie Sie Social Media in diesem Zusammenhang gut nutzen können, um qualifiziertes Personal zu finden.

Tipp 1: Nutzen Sie Video-Stellenanzeigen

Für die Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH haben wir im ersten Schritt eine Stellenanzeige in Videoform erstellt. Sie können sich das Video unter diesem Link anschauen (Link zur Facebook-Werbeanzeige). Dieses Video haben wir über Facebook beworben und insgesamt fast 70.000 Menschen über dreimal erreicht. Zum Vergleich: In das Leipziger Fußballstadion passen zwischen 40.000 und 45.000 Menschen. Die Reichweite ist also vergleichbar wie wenn Sie sich zu vier unterschiedlichen Fußballspielen mitten in das Fußballstadion stellen und am Mikrofon verkünden, dass Sie gerade Personal suchen. Nur dass man bei Facebook noch ziel spezifischer relevante Kandidaten ansprechen kann. Im Prinzip haben wir eine Werbekampagne auf Facebook mit einer Video-Stellenanzeige umgesetzt.

Bei Videos dieser Art gibt es sehr viele Fallstrecken, die wir bei www.recruiting-guru.de mit zig Tausenden Euros an Werbebudget schon durchgetestet haben. Es gibt einfach Sachen, die gut funktionieren und natürlich auch Dinge, die man in diesem Format besser vermeiden sollte.

Das Wichtigste ist hier allerdings die Authentizität. Bitte nutzen Sie nicht hochproduzierte und total glattgebügelte Videos. Es ist wichtig, dass Sie nahbar und authentisch bleiben. Niemand mag Werbung und Imagefilme sind als Medium in vielen Fällen ebenfalls überholt. Natürlich muss man hier im Einzelfall strategisch unterscheiden, aber bei KMUs funktioniert es sehr gut, wenn sich die Hauptansprechperson für die Kandidaten selbst vor die Kamera stellt und dem Zuschauer die relevanten Dinge über die Stelle erzählt, aber auch direkt zeigt. Suchen Sie beispielsweise LKW-Fahrer (m,w,d), dann zeigen Sie die LKWs. Wenn Sie Mechaniker (m,w,d) suchen, dann zeigen Sie zum Beispiel die Werkstatt und Ihre Ausrüstung. Für Köche (m,w,d) ist die Küche sehr interessant ebenso wie die Gerichte, die diese dann später kochen sollen. Eigentlich ziemlich logisch, oder?

Solche Dinge kann man mit reinen Text-Stellenanzeigen einfach nicht gut auffangen. Ihr Vorteil: Es macht aktuell fast kein Unternehmen. Versetzen Sie sich einfach mal in die Lage Ihrer potenziellen Kandidaten – Was fänden die besser? Eine typische Text-Stellenanzeige oder wenn mir der Chef persönlich das Unternehmen inkl. der relevanten Punkte für mich als Kandidat zeigt?

Tipp 2: Stellenanzeige 2.0

Da wir Social Media als Hauptkanal für das Ausspielen der Videostellenanzeigen nutzen, kann man im Hintergrund natürlich technisch noch sehr viele Punkte bei den Stellenanzeigen herausholen. Im Online Marketing spricht man dabei von „Landingpages“. Das sind sehr spezifische Webseiten auf denen die Leute landen, wenn Sie auf die Werbeanzeige (also die Videostellenanzeige) klicken. In der Recruiting-Szene werden diese Landingpages oftmals auch als Mirko-Seite bzw. Mirco-Site bezeichnet.

Es geht einfach nur darum, dass Sie Ihre Stellenanzeige in Form einer spezifischen Webseite darstellen. Auf diesen kann man einfach wesentlich mehr machen als es über eine typische Stellenanzeige in einem Jobportal oder in Zeitungsinseraten möglich wäre. Sie können Ihr Corporate Design nutzen, verschiedenste zusätzliche Medien wie Bilder, Video, Podcast usw. einbauen und vieles mehr. Selbst interaktive Dinge wie Quizze, Mini-Spiele oder ähnliches sind möglich.

Das Beispiel aus der Gerüstbau-Kampagne können Sie sich hier anschauen. Bei solchen Landingpages gibt es unglaublich viel zu beachten. Wichtig ist beispielsweise, dass die Seite sehr schnell lädt. Niemand mag auf eine Webseite kommen, die sich erst nach 5 Sekunden aufgebaut hat. Gerade im Zusammenhang mit Werbemaßnahmen kostet Sie das dann enorm viel Geld. Ebenso muss die Seite auf Smartphones und Tablets vernünftig dargestellt werden. Die schönste Seite bringt einem nichts, wenn sie auf dem Smartphone total zerschossen ist.

Tipp 3: Moderner Bewerbungsprozess

Wir benutzen tagtäglich verschiedenste Webseiten oder Apps – Warum sollte die Erfahrung für den Kandidaten dann nicht ähnlich sein? Die meisten bestellen inzwischen viel über Amazon, nutzen Streaming-Dienste wie Netflix zum Filme-Schauen, informieren sich über Youtube bevor sie sich ein neues Auto kaufen oder nutzen einfach die sozialen Medien, um im Kontakt mit ihren Freunden zu bleiben.

Warum sollte also der Bewerbungsprozess nicht ähnlich modern, interaktiv, digital und einfach sein wie alles andere? Es ist doch merkwürdig wenn wir für den Kauf heutzutage nur noch zwei Klicks bei Amazon benötigen aber beim Bewerbungsprozess erstmal mehrere Stunden einen Lebenslauf mit Anschreiben und Motivationsschreiben erstellen, dann die Arbeitszeugnisse heraussuchen und einscannen müssen, nur um dann das Ganze via Post zum potenziellen Arbeitsgeber zu senden, der einem dann vielleicht nicht mal antwortet. Gerade junge Leute haben heute keine Scanner mehr und für viele Menschen ist dieser Prozess einfach zu umständlich – besonders wenn man keine Not hat, weil man sich aktuell in einem Arbeitsverhältnis befindet.

Zum Vergleich: Bei recruiting-guru.de haben wir beispielsweise Tests gemacht wie viele Kandidaten sich mit und wie viele sich ohne Lebenslauf bewerben. Was schätzen Sie?

Im aktuellsten Test kamen wir bei einem Kunden auf einen Faktor von fast 1:4! D.h. es haben sich fast viermal mehr Leute über ein Formular ohne Lebenslauf-Upload beworben als wenn sie diesen zusätzlich haben hochladen müssen. Sie verlieren also sehr viele Bewerber und glauben Sie mir, der besagte Kunde wird in Zukunft online im ersten Schritt immer auf die Bewerbungsunterlagen verzichten.

Jetzt werden Sie sicherlich denken „Wie soll das gehen? Ich brauche doch ein paar Informationen über die Kandidaten.“ – Natürlich, die sollen Sie auch bekommen. In der Regel interessiert einen eigentlich nur ob man die fachliche Qualifikation hat und wie viel Erfahrung man schon hat sammeln können. Das sind Dinge, die man ohne Probleme mit einem Fragebogen im Bewerbungsprozess abfragen kann. Sie können dann beliebig viele Fragen zusätzlich hinzufügen, die für Sie relevant sind. Technisch ist da alles möglich, wir empfehlen nur, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und die Kandidaten im Anschluss einfach anzurufen. Am Telefon kann man die Kandidaten persönlich kennenlernen und den Lebenslauf sowie Ziele, Vorstellungen etc. gleich abfragen. Den Lebenslauf können Sie ja in einem weiteren Schritt anfordern, wenn Sie sich schon sicherer sind, dass die Kandidaten grundlegend geeignet sind.

Versetzen Sie sich da einfach mal in die Lage des Kandidaten. Wie viel besser ist das für diesen, wenn er nur einen Fragebogen ausfüllen sowie ein paar Zeilen über sich und seine Erfahrungen schreiben muss, am nächsten Tag vom Chef persönlich angerufen wird und nicht vorab schon ein paar Stunden für einen Lebenslauf etc. investieren muss. Zumal heutzutage niemand einen Lebenslauf auf dem Smartphone hat. Wie schon geschrieben, wir sind es gewohnt, alles im Alltag schnell mit unserem Handy zu machen – aber wenn es um die Bewerbung geht muss man sich plötzlich an seinen Computer setzen (den viele schon nicht mehr haben), einen Lebenslauf erstellen, Arbeitszeugnisse einscannen usw. Da ist ein Bewerbungsprozess, der in 30 Sekunden durchführbar natürlich deutlich effektiver.

Fazit

Personalprobleme führen allmählich zum Umdenken vieler Unternehmen. Manche neuen Maßnahmen erfordern einen größeren Schritt, andere wiederrum einen kleineren. Social Media, gerade im Zusammenhang mit allen Möglichkeiten der neuen Medien und Digitalisierung, bietet hier ein unglaubliches Potenzial, in den nächsten Jahren seine Personalprobleme in den Griff zu bekommen.

Seit der Gründung von recruiting-guru.de haben wir Tausende von Kandidaten für unsere Kunden generiert und wissen, dass der Markt nicht leer ist oder dass es den Fachkräftemangel in dieser dramatisierten Ausprägung nicht gibt (in unseren Augen). Die Arbeitskräfte, besonders die guten, befinden sich gerade nur nicht auf der Suche, weil diese im Moment auf Arbeit bei Ihrer Konkurrenz sind, und man erreicht diese dann nicht über den herkömmlichen Weg. Hier hilft es extrem, neue Wege einzuschlagen, den Recruiting-Prozess zu überdenken und auch selbst mal zu überlegen, wie man attraktiv für potenzielle Kandidaten werden kann. Mit unpersönlichen Stellenanzeigen auf Jobbörsen zwischen 50 weiteren Stellen (die sich alle ähnlich anhören) bekommt man sicherlich nicht mehr die Menge und Qualität, die man sich eigentlich erhofft hat.

Wenn Sie jetzt Probleme bei der Personalsuche haben, dann können Sie sich sehr gerne für eine kostenfreie Erstberatung auf recruiting-guru.de eintragen. Dann können wir persönlich verschiedene Strategien mit Ihnen durchsprechen und schauen was für Sie sinnvoll umsetzbar ist.

Herzliche Grüße aus Leipzig,

Ihr Christian Wolfram.

Allgemein / 4. Dezember 2019

Die erste BNI Global Convention in Europa

BNI

Die erste BNI Global Convention in Europa

2019 zog es die Mitglieder des Business Network International ins polnische Warschau. Zum ersten Mal hielt das Netzwerk für Unternehmen mit Weitblick seinen jährlichen Weltkongress in Europa ab. 3000 Menschen aus 73 Ländern trafen sich in der Stadt an der Weichsel, um Kontakte zu knüpfen, von Geschäftsexperten zu lernen und den großen Traum vom gemeinsamen Erfolg miteinander zu feiern.

Motto: Dream Big

Es ist ein unvergessliches Erlebnis, wenn 3000 Menschen mit demselben Gedanken zusammenkommen. Sie alle wollen ihre Geschäfte persönlicher gestalten und direkte Kontakte von Mensch zu Mensch knüpfen. Seit 2015 bin ich Mitglied im BNIChapter Georgius Agricola (Chemnitz), der Unternehmensgruppe für die Region Südost. Mit der Atmosphäre bei unseren wöchentlichen Frühstückstreffen lässt sich der Weltkongress jedoch kaum vergleichen.

Persönliche Kontakte erleichtern die tägliche Arbeit im Unternehmen erheblich. Die Suche nach neuen Mitarbeitern, Empfehlungen für Lieferanten oder Ratschläge in schwierigen Situationen – alles lässt sich bequem über das gemeinsame Netzwerk erledigen. Da fällt es leicht, dem Kongress-Motto zu folgen und die „großen Träume“ in Angriff zu nehmen.

Warschau – eine herrliche Stadt

Dass die Wahl für den ersten BNI-Weltkongress in Europa ausgerechnet auf Warschau fiel, fand ich sehr treffend. Im Zusammenhang mit dem Treffen habe ich mir die Stadt an der Weichsel etwas genauer angesehen. Polens Hauptstadt passt ausgezeichnet zu dem Business-Netzwerk. Ihre Bewohner gehen offen auf Besucher zu, sind freundlich und zuvorkommend. Genauso sieht es bei den Kontakten zwischen den verschiedenen Unternehmen aus.

Hinzu kommt, dass mich Warschau mit ihrer neuen und modernen Infrastruktur überrascht hat. Hier haben die Stadtplaner Weitblick und den Willen zur Innovation bewiesen. Natürlich hat auch die exzellente polnische Küche dazu beigetragen, dass Warschau einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Nächster Stopp: USA

Die Erfahrungen beim diesjährigen Weltkongress waren durchweg positiv. Aus diesem Grund werde ich im nächsten Jahr wohl wieder mit unserer Gruppe daran teilnehmen. Kontakte sind mit der wichtigste Faktor, den erfolgreiche Unternehmen ihren Mitbewerbern voraus haben.

Für 2020 hat der BNI (Business Network International) das sonnige Florida als Austragungsort für den Weltkongress ausgewählt. Dann treffen wir uns in Miami, um gemeinsam über Strategien nachzudenken, unsere jeweiligen Geschäfte durch Zusammenarbeit voranzutreiben.

Der für mich vielleicht wichtigste Aspekt ist neben den erweiterten Geschäftsmöglichkeiten aber vor allem eines. Das Netzwerk fördert die menschliche Zusammenarbeit und weniger das Konkurrenzdenken. Der Leitspruch „Wer gibt, gewinnt!“ zeigt für mich, wie wichtig es ist, selbst in der heutigen Zeit die Menschlichkeit im Geschäftsleben hochzuhalten.