Allgemein

Allgemein / 7. Dezember 2017

Mutmacher – das Praxishandbuch von zwei verrückten Unternehmern

Generation Z – Wie wir junge Menschen stark für die Zukunft machen

Von Dirk Eckart

1995 bis 2010: Das sind die Jahrgänge, die zur sogenannten „Generation Z“ gehören und die jetzt Stück für Stück den Arbeitsmarkt erobert! Um die jungen Menschen als Auszubildende für unsere Firmen zu gewinnen und zu halten, muss jedem Unternehmer klar sein, dass diese Generation anders geprägt ist und deshalb anders behandelt werden muss.

Das fängt schon beim Erziehungsstil an: Selbstbewusstsein, Mitbestimmung und Lob standen im Mittelpunkt. Dass das auch Auswirkungen auf Schule, Ausbildung, Studium und später die Berufswahl hat, liegt auf der Hand: Sie achten mehr auf sich und wünschen sich eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit.

Neue Werte und Motivation

Facebook, Twitter, Instagram und Google sind von klein auf „ganz normal“, auch dass man rund um die Uhr erreichbar ist. Im sozialen Verhalten hat sich viel verändert: Es gibt kaum einen Unterschied, ob eine Freundschaft virtuell oder persönlich gepflegt wird. Selbstverwirklichung, Spaß an dem, was man tut und ein gutes Arbeitsklima sind in den meisten Fällen wichtiger als viel Geld zu verdienen. Das sind nur ein paar Beispiele von vielen.

Der Arbeitswelt-Forscher Prof. Christian Scholz hat sich intensiv mit den Veränderungen auseinander gesetzt. In seinem Buch „Generation Z: Wie sie tickt, was sie verändert und warum sie uns alle ansteckt, erschienen bei Wiley-VCH, geht er detailliert darauf ein und auch die Dresdener Agentur „Junges Herz“ hat in einem Beitrag eindrücklich die „Generation Z“ beschrieben https://www.agentur-jungesherz.de/generation-z/.

Passgenaue, neue Strategien

Wenn klar ist, dass die jungen Menschen heute anders ticken, dann können wir das als Unternehmer nicht nur zur Kenntnis nehmen. Wir müssen darauf reagieren!  Mein Kompagnon Walter Stuber und ich haben zum Beispiel  eine besonderen „Azubi-Kolonne“ in unserer Firma. Hier können Ausbilder viel intensiver auf den Einzelnen eingehen, Projekte können durchgeplant werden, Vermessungen vorgenommen werden.

Ein ganz wichtiger Punkt: Fragen, können sofort beantwortet werden! Die „Generation Z“ ist es gewohnt innerhalb von Sekunden Antworten via Suchmaschine zu bekommen. Werden Fragen beim normalen Arbeitsablauf auf dem Bau gestellt, ist selten Zeit genug zum Antworten. Das ist auf Dauer für die Azubis unbefriedigend.  Wir wollen, dass unsere Auszubildende Spezialisten werden in ihrem Gebiet und einen sehr guten Abschluss machen. Als Anreiz dazu arbeiten wir an einem Prämiensystem für die Jahrgangsbesten. Möglich wäre z.B. die Aussicht auf ein iPhone.

Die Chance: Als Selbständiger Verantwortung übernehmen

Herausforderungen, Entwicklungsmöglichkeiten – das wünscht sich die neue Generation in Blick auf den Beruf. Wo sonst ist das mehr zu finden als in der Selbstständigkeit? Leider beobachte ich, dass in Schulen und Universitäten eher der Fokus darauf liegt, dass „Angestellte“ ausgebildet werden.

Dass man auch als selbstständiger Unternehmer seine Chance nutzen kann, kommt selten zur Sprache. Sonst würde nicht nur „Bewerbungen schreiben“ auf dem Lehrplan stehen, sondern auch „Businesspläne verfassen“.

Dabei braucht unser Land mehr denn je Menschen, die Verantwortung übernehmen! Unternehmerinnen und Unternehmer tun genau das. Deshalb setzen Walter Stuber und ich uns ein, dass sich mehr Menschen auf das Abenteuer „Selbstständigkeit“ einlassen. Auch schon in jungen Jahren.

Tipps aus der Praxis für die Praxis in Buchform

In unzähligen Gesprächen haben wir davon erzählt, welche Erfahrungen wir als Unternehmer gemacht haben, in welche Fallen wir getappt sind, wie wir wieder herausgefunden haben und was wir daraus gelernt haben.

Unsere Erfahrungen haben wir jetzt zusammengefasst in dem Buch „Mutmacher- Das Praxisbuch von zwei verrückten Unternehmern“, das ab 18.Dezember erhältlich ist und ab sofort vorbestellt werden kann.

Hier können Sie schon mal einen Blick ins Buch werfen.

www.amazon.de/Mutmacher-Praxishandbuch-zwei-verrückten-Unternehmern/dp/394336240X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1511945882&sr=8-1&keywords=mutmacher+eckart,

Wir freuen uns, dass wir kompetente Gastautoren wie Netzwerkprofi Roman Topp www.topp-vernetzt.de, Marken-Experte Rainer Wälde www.rainerwaelde.de und Burn out-Coach Nora Oelkers www.romantischer-winkel.de gewinnen konnten mit Ihren Beiträgen das Buch zu bereichern.

Mein Wunsch ist, dass gerade junge Menschen der „Generation Z“ durch unsere Impulse Mut bekommen, Verantwortung zu übernehmen und ihre beruflichen Träume in der Selbstständigkeit Realität werden können.

Ihr Dirk Eckart

Allgemein / 9. Oktober 2017

Angebotsausarbeitung Kostenfrei ?

Angebotspreis

Gerüstangebote als kostenfreie Zuarbeit ?

Welcher Unternehmer kennt das nicht ?

Bitte erstellen sie uns ein kostenfreies und verbindliches Angebot für nachfolgende Leistungen. Die Bearbeitungszeit vom Eingang der Anfrage beträgt genau noch 4 Tage  bis zur Abgabe des Angebotes und die Leistungen sind komplex und 1 x pauschal über die gesamte Bauzeit zu kalkulieren.

.

Vorarbeiten zur Kalkulation und Angaben zur Baustelle

Beim genauen Hineinlesen in die Unterlagen wird festgestellt, dass die Angaben über Massen, Bauzeit und Ausführung sehr mangelhaft sind und  die Zeichnungen zum Projekt ohne aussagekräftige Maßangaben. Die Telefonnummer des Planers ist jedoch schon einmal mit aufgeführt, nach einem Anruf  stellt sich heraus, das Projekt wir seit 2 Jahren durch ein Ing. Büro vorgeplant und  die Ausschreibung wurde schon 6 Monate vor deren Versendung an die Ausführenden erstellt.

 

Zeitaufwand und Kalkulation der Leistung

Massen und Maße aus den Plänen ziehen, Telefonate mit Planer und Auftraggeber, welche Arbeiten denn überhaupt ausgeführt werden, Bauzeit erfragen wie lange die beschriebene Leistung überhaupt benötigt wird, denn die angegebene Bauzeit ist die gesamte Zeit der Bauausführung mit Vorarbeiten, Planung und Baustellenräumung für den Generalunternehmer. Besprechungen mit Statiker über die Konstruktion, Preisnachfragen bei Lieferanten, und schlussendlich Kalkulation der eigenen Leistungen mit Kostenermittlung für Übernachtungen, Transport, Mon.- und Demontage der Leistungen, zusätzliche Materialkosten, Miete von Baumaschinen, Statik, Fahrkosten, tarifliche Zulagen usw. Zeitaufwand von einem ganzen Tag.

 

Warum eigentlich kostenfrei ?

Warum sollten wir diese Planungsleistung dennoch kostenfrei erstellen? Und das mit einer Bearbeitungszeit von nur 4 Tagen ? Durch eine 2 jährige Planung des Projektes sollte ein Leistunsgsverzeichnis so aussagekräftig sein, dass jeder Anbieter genau erkennen kann, welche Leistung er für welche Zeit kalkulieren sollte. Jedoch das genaue Gegenteil ist der Fall, jeder bietet eine andere Leistung an, da jeder für sich durch die ungenauen Angaben die anzubietende Leistung zusammenstellt. Hier muss es zu enormen Kostenunterschieden kommen, aber ist das von den ausschreibenden Stellen so gewollt ?

Und dann werden diese ing.- technischen Planungsleistungen noch von uns Unternehmern für umsonst getätigt. Das beauftragte Ing.- Büro des Gesamtprojektes wurde vom Auftraggeber dafür bezahlt, eine komplette Planung und das Leistungsverzeichnis zu erstellen. Dies nahm ca. 2 Jahre in Anspruch und die Kosten hierfür wurden vom Auftraggeber schon investiert.

 

Meine Meinung ist, dass wir unkomplizierte und aussagekräftige Ausschreibungen schon kostenfrei für unsere Kunden erstellen müssen, jedoch wenn sich die Angebotsbearbeitung und Kalkulation zur ing.- technischen Herausforderung erweitert, müssen wir uns dies auch vergüten lassen und unsere Ideen sowie unser Know How nicht einfach kostenfrei abgeben.

 

Dirk Eckart

Allgemein / 23. August 2017

“Heute schon an morgen denken!”

Heute schon an morgen denken!”

Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute schon an morgen denken!”

Warum es so wichtig ist, sich frühzeitig Gedanken zu machen, dass die  Unternehmensübernahme für die Nachfolgegeneration attraktiv ist

Der Sprung ins kalte Wasser

Seit über 16 Jahren führe ich gemeinsam mit meinem Geschäftspartner Walter Stuber das Unternehmen Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH www.spezialgeruestbau.de  Mit 34 Jahren sprang ich ins kalte Wasser und wurde von einem Tag auf den anderen Gesellschafter und Geschäftsführer eines Gerüstbauunternehmens mit damals über 60 Mitarbeitern.

Ohne jegliches Wissen zu Führung eines Unternehmens, musste ich mir meine Erfahrungen selbst aneignen und daraus lernen. Natürlich gab es  auch deutliche Rückschläge und Niederlagen. Meine Tochter Suse war damals acht Jahre und mein Sohn Hannes gerade einmal ein Jahr alt und ich hatte einen sehr guten Rückhalt in der Familie durch meine Frau Ulrike.

Aller Anfang ist schwer

Die ersten zehn Jahre waren von großen familiären und auch finanziellen Entbehrungen geprägt. Alle Kraft wurde ins Unternehmen gesteckt. Dies bekamen natürlich auch meine beiden Kinder mit. Der Papa war kaum zu Hause, sondern die ganze Woche unterwegs. Am Wochenende war jedoch das Familienleben sehr ausgeprägt.

Nur finanziell ging es nicht so richtig aufwärts. Die Urlaube verbrachten wir meist zu Hause oder es konnten nur kurze und kostengünstige Reisen unternommen werden.

Als meine Tochter dann mit 14 Jahren zu mir an einem Wochenende sagte: „Was regst du dich so auf? In der Woche interessiert dich das doch auch nicht!“, gab mir das zu denken. Eine Großbaustelle mit erheblich großem Stressfaktor und einem finanziellen Verlust durch nicht gezahlte Nachträge, gab uns damals noch den Rest.

Ein Umdenken ist erforderlich

Eine Veränderung musste her. Ein Umdenken bezüglich der Frage „Auf welchem Stand befindet sich derzeit meine Firma und wo möchte ich hin?“ Ich nahm mir zwei Tage Auszeit. Gemeinsam mit meinem Geschäftspartner besuchte ich das Seminar „Big Five for Live“ – die 5 Dinge im Leben, die ich erreichen möchte.

Mir wurde bewusst, dass einer meiner Wünsche ist, das Unternehmen in eine neue Generation zu führen und dass eines meiner Kinder mein NACHFOLGER wird, egal ob Suse oder Hannes. Aber wieso sollten sie eine Firma übernehmen, aus der der Vater nur gestresst und genervt nach Hause kommt und das Privatleben immer hinten angestellt werden muss?

Ein Anreiz muss geschaffen werden

Die Firma musste neu ausgerichtet werden. Die Kernkompetenzen sollten nun in den Vordergrund des Unternehmen treten, der Spezialgerüstbau musste  ausgebaut,  die Mitarbeiter motiviert und das Unternehmen auf solide finanzielle Beine gestellt werden.

Mit unserem Berater Rene Brix wurde die Firma zuerst finanziell gestützt. Durch mehrere Coaches wurden die Mitarbeiter und auch wir als Führungskräfte in regelmäßigen Abständen geschult. Hier wurden  Kernkompetenzen erarbeitet und die Firma neu auf die Zukunft ausgerichtet. Dies wird bis zum heutigen Zeitpunkt fortgesetzt und immer wieder an die Situation angepasst.

Der Samen ist gelegt und muss nur noch wachsen

Meine Tochter Suse ist nun mittlerweile 24 Jahre alt und hat Medientechnik studiert. Sie arbeitet als Studioleiterin einer Filmproduktionsfirma in Leipzig und ich denke, dass Sie von der Übernahme meiner Firma noch nicht ganz abgeneigt ist.

Mein Sohn Hannes ist 17 Jahre absolviert sein Fachabitur Technik für weitere zwei Jahre um später evtl. Bautechnik zu studieren. Er interessiert sich für die Firma und möchte sich mit dem Studium den Weg offen halten, als Ingenieur die Firma zu übernehmen.

Zeit ist noch genug

Für mich sind es noch ungefähr 15 Jahre Zeit bis ein Nachfolger übernehmen muss.  Bisher haben mein Geschäftspartner Walter Stuber und ich  solide Grundlagen zur Verbesserung der Firma geschaffen.

Auch in den kommenden Jahren arbeiten wir weiter daran, eine Übernahme des Geschäfts für  die Nachfolgegeneration interessant und auch wirtschaftlich zu machen.

Dirk Eckart