Allgemein

Allgemein / 17. April 2019

Wann ist Irgendwann? – Motorradträume auf Südtirols Alpenpässen

Jeder kennt die Träume, die mit „Irgendwann“ anfangen. Irgendwann werde ich eine Auszeit nur für mich nehmen. Irgendwann werde ich mit dem Motorrad in den Alpen kurven. Irgendwann werden meine Freunde und ich die Zeit finden, an vergangene Tage anzuknüpfen. Irgendwann… Doch wann ist irgendwann? Wann sind wir genügend Kompromisse eingegangen, dass wir uns erlauben dürfen, einmal nur an uns selbst zu denken?

Ausbruch aus dem Alltagstrott

Jenseits der 50 blicke ich gerne auf das, was ich im Leben erreicht habe. Ich bin stolz auf mein Gerüstbau-Unternehmen, spüre die Liebe meiner wundervollen Familie und darf mich über tolle Freunde freuen. Dieses Glück habe ich mir jedoch mit vielen kleinen Kompromissen erkauft. Selten habe ich mir eine Auszeit gegönnt, um einfach mal mit dem Motorrad auf und davon zu fahren.

Dabei sind Freunde und Träume für das eigene Wohlbefinden genauso wichtig, wie Familie und Beruf. Ein langersehnter Wunsch von meinem guten Freund Mathias Löwe ( Leo) und mir war immer, einmal mit dem Motorrad durch die schroffe Bergwelt der Dolomiten zu fahren – nur wir beide und die Südtiroler Alpenwelt.

Zwischen Alpenglühen und Biker Meeting

Südtirol ist ein idyllisches Paradies für Zweirad-Freunde und Menschen, die einfach mal abschalten möchten. Beim Anblick der langgestreckten Rosengarten-Gruppe mit ihren schroffen Felsenklüften oder dem abrupt abfallenden Schlern-Plateau versteht jeder sofort, warum Bergsteigerlegende Reinhold Messner die Dolomiten als die schönsten Berge der Welt bezeichnet.

Die Pässe und Straßen sind für das Motorrad perfekt geeignet, mit engen Haarnadelkurven, unzähligen Panorama-Parkplätzen und Hunderten von Höhenmetern, die es zu erfahren gilt. Da verwundert es wenig, dass viele Motorradfahrer jedes Jahr zum Biker Meeting in den Dolomiten strömen. Südtirol mit seiner wilden, rauen Landschaft bildet die perfekte Kulisse für die traumhafte Fahrt entlang kristallklarer Bergseen.

Seit fünf Jahren geplant

Die Auszeit in dieser atemberaubenden Kulisse planen „Leo“ und ich nun schon seit mehr als fünf Jahren. Immer wieder zog das Leben uns einen Strich durch die Rechnung. Doch endlich hat das „Irgendwann“ einen konkreten Termin. Anfang Juni werden wir meine Suzuki Bandit 1200 und Leo´s Triumph aufsatteln und über Nürnberg, München, Garmisch und Innsbruck Richtung Südtirol fahren. Eine Woche, die wir uns seit über fünf Jahren herbeisehnen.

Unser Dank geht an unsere beiden tollen Ehefrauen Ulrike und Annett, die uns mit Liebe und Verständnis bei unserer reinen Männer-Auszeit unterstützen. Mit der „Faust zum Gruß“ ergeht auch ein Gruß an unsere Bikerfreunde aus Roßwein.

Euer Dirk Eckart 

Allgemein / 1. April 2019

Die Personenmarke – die menschliche Seite eines Unternehmens

Ich bin Mutmacher, sowohl in der Beschreibung, wie auch als Personenmarke. Die bunte Werbewelt nennt sie Sympathieträger, doch in der Wirtschaft steckt viel mehr hinter der „Marke Ich“, wie eine Personenmarke auch genannt wird. Ecken und Kanten im Charakter sind gefragt. Sie bilden das Gerüst der Authentizität, mit der Sie aus der Menge hervorstechen und in das Bewusstsein Ihrer Kunden rücken.

Was ist eine Personenmarke?

Hochkarätige Mode- und Parfümdesigner haben es uns vorgemacht – ein guter Name ist werbewirksam. Eine Personenmarke ist Angelpunkt für die Art, wie Mitarbeiter, Kunden und Geschäftsfreunde Sie wahrnehmen. Gelten Sie als aufmerksam, zupackend oder nachdenklich? Sind Sie ein Tüftler, ein Vordenker oder ein Mutmacher wie ich?

Eine Personenmarke ist von größerer Bedeutung als die Markenbotschaft, die Sie in Gesprächen, Vorträgen oder Blogbeiträgen vermitteln. Erst beim Lesern oder Zuhören entsteht im Kopf Ihres Empfängers das Bild, das Sie über Ihre Personenmarke repräsentiert. Am konkreten Beispiel: Ich schreibe meine Bücher und Blogbeiträge, um Menschen positiv zu motivieren. Zum Mutmacher werde ich erst, wenn mir das gelingt.

So werden Sie zum erfolgreichen Markenbotschafter

Bei jeder Interaktion mit Ihrer Zielgruppe zahlen Sie auf das Konto Ihrer Personenmarke ein. Jeder Tweet, jedes Foto bei Instagram oder Facebook zählt genauso mit, wie Ihr halbstündiger Vortrag im Unternehmerverband. Daher ist es wichtig, über all Ihre Kanäle hinweg ein konkretes und vollständiges Profil zu zeigen.

Seien Sie ruhig kauzig, kantig oder sogar extravagant – soweit es Ihrer Natur entspricht. Am leichtesten fällt das, wenn Sie sich ganz natürlich präsentieren. So stimmt Ihr Erscheinungsbild über alle Kanäle hinweg und begeistert Gleichgesinnte, die Sie auf den sozialen Medien finden und abonnieren. Außerdem ziehen Sie durch Ihre Natürlichkeit genau die richtige Art von Menschen an, nämlich jene, die gerne von Ihnen hören und mit Ihnen Geschäfte machen möchte.

Das Gerüst meiner eigenen Personenmarke

Mit den Beiträgen in diesem Blog trage ich zu meiner Markenbotschaft bei, genauso wie durch das Verfassen von Gastbeiträgen in befreundeten Blogs. Daneben ist mit Mutmacher 2 inzwischen mein zweites Buch am Markt, das ich gemeinsam mit meinem Unternehmenspartner Walter Stuber herausgegeben habe. Neben uns vermitteln darin auch viele weitere, erfolgreiche Gründer ihre Tipps und Erfahrungen und tragen mit wertvollen Beiträgen auch zu ihrer eigenen Personenmarke bei.

Ein Beispiel für einen gelungenen Doppelerfolg sind die Berichte über meine Aktion aus dem Sommer 2018 in den Zeitungen und Abendnachrichten. Zur Demonstration der Auswirkungen eines drohenden Dieselfahrverbotes habe ich Gerüstbauteile mit einer Pferdekutsche in die Frankfurter Innenstadt geliefert. Damit habe ich sowohl meinem Anliegen zur Sichtbarkeit verholfen, wie auch meiner Person.

Ob ich meine Personenmarke damit gestützt habe, liegt im Auge des Betrachters. Von mir aus war es ein ehrliches Bedürfnis. Und Ehrlichkeit ist das, was ich auch Ihnen im Umgang mit Ihrer Personenmarke als wichtigstes Gut ans Herz legen möchte. Der Rest folgt daraus ganz natürlich.

Ihr Dirk Eckart

Allgemein / 18. März 2019

Arbeit soll Freude machen – Über Feedback zur Leistungssteigerung

Leichter, bequemer, interessanter – so soll der Arbeitsalltag Ihrer Mitarbeiter sein. Was Sie dafür benötigen, ist das Feedback aus einer Mitarbeiter-Umfrage. In meinen Mutmacher-Büchern ermuntere ich junge Unternehmer zum Einstieg in die Selbstständigkeit; ein wichtiger Schlüssel ist dabei ein offenes Ohr für die Wünsche und Sorgen der Angestellten. Weil viele Köpfe besser als einer sind, tragen die gesammelten Ideen und Vorschläge zu einem besseren Miteinander und höherer Produktivität bei. Ihre Mitarbeiter werden die Verbesserungen zu Schätzen wissen.

Umfrage zum Arbeitsalltag als Gerüst für Mitarbeitervertrauen

Wenn ich bei der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH eine Umfrage zum Arbeitsalltag starte, bin ich neugierig zu erfahren, wie meine Mitarbeiter die Arbeit auf dem Gerüst, im Büro, bei den Anfahrten zu unseren Kunden und im Umgang untereinander sehen. Läuft alles, wie sie sich den Gerüstbau vorgestellt haben, sind sie zufrieden mit den Arbeitsbedingungen oder sehen sie einen konkreten Verbesserungsbedarf?

Ob jemandem seine Arbeit Freude bereitet oder er sie als notwendiges Übel ansieht, liegt manchmal an kleinen Details. Häufig sind es Gepflogenheiten, die sich über Jahre hinweg in den Arbeitsablauf eingeschlichen haben. Kaum einer schenkt ihnen Beachtung, obwohl sie täglich die Stimmung auf dem Gerüst beeinflussen. Was dem einen eklatant ins Auge sticht, mag für mich oder einen Kollegen schlicht im Nebel der Gewohnheit untergehen. Deswegen ist das Mitarbeiter-Feedback so wichtig für mich.

Feedback als Werkzeug

Aus der Sicht eines Gerüstbauers kann ich sagen, Feedback ist Hammer, Doppelratsche und Wasserwaage in einem für mich. An den Antworten der Umfrage sehe ich, an welchen Stellen es etwas geradezurücken gibt und wo die Firma auf sicherem Fundament steht. Würde ich diese Informationen persönlich und fortlaufend abfragen, müsste ich jeden meiner Mitarbeiter auf dem Gerüst nerven, am besten sogar täglich. Seine Arbeit würde dabei keiner von uns mit der nötigen Sorgfalt erledigen.

Wichtig für den Erfolg bei zukünftigen Verbesserungen sind offene und ehrliche Antworten bei der Umfrage. Niemandem ist geholfen, wenn relevante Themen verschwiegen oder über vorhandene Reibungspunkte gelogen wird. Ich rege daher zur Ehrlichkeit an und mache Mut zur Offenheit. Einen Butler zum Tragen schwerer Gerüstteile kann ich natürlich niemandem versprechen. Was im Rahmen der Vernunft möglich ist, ziehe ich aber definitiv in Erwägung.

Wer mitmacht profitiert am meisten

Ich bin fest davon überzeugt, dass jedes Unternehmen von einem positiven Arbeitsklima profitiert. Wenn Mitarbeiter jeden Tag fröhlich zur Arbeit kommen, hinterlässt das auch einen guten Eindruck bei unseren Kunden. Zufriedene Kunden sind in der Folge auch eher geneigt, uns mit ihren zukünftigen Aufträgen zu beauftragen. Ein Gewinn für alle Seiten.

Deshalb ist es so wichtig, dass alle Mitarbeiter bei der Umfrage mitmachen. Eine Idee zur Arbeitserleichterung mag dem einen vielleicht zu gering erscheinen, um sie in der Umfrage zu erwähnen. Einem Anderen mag sie das Arbeitsleben stark bereichern. Mitarbeiter helfen durch das Zusammentragen der Ideen nicht nur sich selbst, sondern allen Kollegen auf dem Gerüst und im Büro. Schließlich sitzen wir alle in einem Boot, Mitarbeiter, Chefs und auch die Zulieferer und Kunden.

Schreibt ihnen Dirk Eckart

Allgemein / 5. März 2019

Persönlich nehmen – neue Umgangsformen mit der Generation Z

Ich bin ein Kind der Generation X, viele Mitarbeiter auf dem Gerüst zählen zur Generation Z. Erfahrungswerte, persönliche Ziele und Erwartungen an den Arbeitgeber liegen hier oft ein wenig auseinander. An meinen letzten Blog-Beitrag anknüpfend möchte ich heute auf den Umgang mit der Generation Z eingehen. Als Mutmacher und Unternehmer habe ich viel von dieser Generation gelernt, auch zum Vorteil der eigenen Firma.

Unterschiedliche Arbeitswelten

Die Generation X ist geprägt von Selbstvertrauen, Pragmatismus und hoher Leistungsbereitschaft. In der Arbeitswelt zählt der erlernte Beruf und die Karriere in diesem Beruf. Kommt es zu einem Wechsel, findet dieser meist innerhalb der gleichen Branche statt.

Flexibler sieht das die Generation Z. Mit allgegenwärtigem Zugang zum Internet und sozialen Netzwerken sind sie gebildet und informiert. Erlerntes Wissen bestimmt ihren Erfolg. Ihre Loyalität gegenüber einem bestimmten Arbeitgeber ist schwächer, denn sie wählen aktiv ein Arbeitsumfeld, das zu ihnen passt.

Bei meinen Recherchen zu den Mutmacher-Büchern habe ich viele Unternehmer kennengelernt, die hieraus einen Gewinn ziehen. Gleiches ist mir bei meinen Mitarbeitern auf dem Gerüst begegnet. Die Generationsunterschiede als Chance zu akzeptieren und sie als Stärke anzusehen, hat auch mein Unternehmen positiv beeinflusst.

Herausforderungen sind Chancen

Demografischer Wandel, verändertes Werteverständnis, Digitalisierung und technische Entwicklungen prägen das heutige Arbeitsleben. Angehörige der Generation Z sind gewohnt, sich natürlich in sozialen Medien zu bewegen. Häufige Veränderungen tun sie mit einem kurzen Schulterzucken ab, denn Wandel gehört zu ihrem Leben. Diese Weltanschauung bringt einen starken Wechselwillen mit sich, auch wenn er sie in unbekannte Gewässer führt.

Wo meine Generation noch einen Chef und Sicherheit für die Zukunft suchte, schauen sich Menschen der Generation Z lieber nach einem Mentor und Förderung um. Dafür ist das Internet perfekt geeignet. Bei Twitter, Facebook und Instagram lernen Sie Vorgesetzte und Kollegen noch vor einer Bewerbung kennen, genauso wie den Ruf der Firma. Nur wenn das gesehene gefällt, erwägen sie überhaupt eine Bewerbung.

Haben sie eine Stelle gefunden, geht das digitale Leben munter weiter. In Blogs, Internetforen und Chats reden sie frei über ihren Arbeitgeber. Was gefällt, wo die Schwächen liegen und wie sie das Arbeitsklima wahrnehmen – alles findet den Weg ins Internet. Als Mutmacher für die Selbstständigkeit sehe ich genau darin neu entstehende Chancen.

Offen für neue Denkweisen

Innovation und Weiterentwicklung sind das Gerüst eines jeden erfolgreichen Unternehmens. Seien Sie daher offen für andere Denkens- und Lebensweisen. Nutzen Sie die Möglichkeiten neuer Technologien. Adaptieren Sie daher Ihre Mitarbeitersuche an die Art, wie die Generation Z nach einem Arbeitsumfeld sucht, das zu ihnen passt.

Wenn Ihre zukünftigen Mitarbeiter die Kollegen oder Sie als Chef über das Internet kennenlernen möchten, dann seien Sie offen und aufrecht. Schreiben Sie in Blogs über Ihre Arbeit, zeigen Sie die Vorteile, die Sie als Arbeitgeber auszeichnen. Weiten Sie diese Freizügigkeit aus und lassen Sie auch Praktikanten und Mitarbeiter über ihre Erfahrungen berichten. So legen Sie den Pfad, über den ausgezeichnete Fachkräfte zu Ihnen finden.

Auf den Bewerbungsprozess haben die unterschiedlichen Lebenserfahrungen ebenfalls einen großen Einfluss. Mosaik-Lebensläufe sind heute ein Zeichen für Engagement, die mehr über den Charakter aussagen, als europaweit harmonisierte Noten. Bieten Sie ein Praktikum an, um sich gegenseitig kennenzulernen und dem Bewerber verschiedene Teams vorzustellen. Mitarbeiter der Generation Z sind bereit zu flexiblem Arbeiten, erwartet diese Flexibilität im Gegenzug aber auch von Ihnen.

Kurzum, wenn Sie offen für Veränderungen im Umgang mit der Generation Z sind, werden Sie Spitzenkräfte für Ihr Unternehmen anlocken. Davon profitieren diese Mitarbeiter, Sie selbst und Ihr ganzes Unternehmen.

Allgemein / 15. Februar 2019

X, Y, Z – Generationenunterschiede im eigenen Unternehmen

Das eigene Unternehmen ist immer ein Spiegel der Gesellschaft. In ihm treffen verschiedene Generationen aufeinander, jede geprägt von unterschiedlichen Erfahrungen, Zielen und Motivation. Als Mutmacher zur Selbstständigkeit möchte ich heute das Licht auf die Generationsunterschiede lenken, schließlich bilden die Mitarbeiter das Gerüst eines jeden stabilen Unternehmens. Es gibt wenig, das motivierender wirkt, als ein Chef mit Verständnis für die Wünsche und Probleme seiner Mitarbeiter.

Die Situation

In meinem Buch Mutmacher lasse ich reale Unternehmer von ihren Erfahrungen auf dem Weg zur Selbstständigkeit berichten. Viele von ihnen stellen sich auf den Wandel ein, den die Generation X mit sich bringt. Zur kurzen Übersicht:

Generation X
Menschen, die zwischen 1965 und 1980 geboren wurden. Sie sind geprägt vom Ende des Kalten Kriegs, vom Einzug der Computer in den Arbeitsalltag und von den Anfängen mobiler Technologien. Ihr Ziel ist eine gesunde Work-Life-Balance. Ihre berufliche Zukunft sehen Sie im eigenen Beruf und weniger verbunden mit ihrem Arbeitgeber.

Generation Y
Zwischen 1981 und 1995 geborene Menschen sind von den Terroranschlägen vom 9. November geprägt, von allgegenwärtigen sozialen Netzwerken und von der ständigen Erreichbarkeit von Informationen. Sie sind digitale Unternehmer, die „mit“ und nicht „für“ verschiedene Unternehmen arbeiten.

Generation Z
Die nach 1995 geborene Generation lebt unter dem Einfluss von Erderwärmung, Globalisierung, wirtschaftlichem Abschwung und den Enthüllungen von Edward Snowden und Wikileaks. Sie holen sich Informationen über eigene Medienkanäle, arbeiten an ihrer Multitasking-Karriere und erleben täglich technische Revolutionen, wie 3D-Drucker und fahrerlose Autos.

Wandel der Generationen in den Unternehmen

Womit viele Firmen zurzeit noch ihre Schwierigkeiten haben und weswegen Wirtschaftsmedien von einem Wandel sprechen, ist der Umbruch zu viel mehr Selbstbestimmung vonseiten der Mitarbeiter. Bei meiner Arbeit auf dem Gerüst erlebe ich diesen Wandel täglich. Anstatt darin jedoch eine Gefahr zu sehen, plädiere ich dafür, die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen.

Die Erfahrung und Fähigkeiten der sogenannten „Digital Natives“ stellt für Unternehmer ein großes Potenzial dar. Um Sie zu erreichen, ist es als Unternehmer hilfreich, sich mit YouTube, Employer-Branding und Digitalisierung auseinanderzusetzen.

Als Chef zwischen den Generationen

Die meisten Unternehmer im meinem Buch Mutmacher 2 haben am eigenen Leib erlebt, wie schwierig es ist, an fachkundige, motivierte Mitarbeiter zu kommen. Durch den demografischen Wandel, bei dem die Geburtenrate deutlich unter der Sterberate liegt, gibt es immer weniger junge Menschen, die auf dem Gerüst oder anderswo arbeiten wollen.

Die Folge ist ein Paradigmen-Wechsel im Bewerbungsprozess. Wo sich einst Mitarbeiter um eine offene Stelle beworben haben, sind es heute die Unternehmen, die vielversprechende Kandidaten umwerben. Um hier erfolgreich zu sein, muss ein Chef die Sprache der unterschiedlichen Generationen sprechen. Als Mutmacher zur Selbstständigkeit möchte ich daher auch ein Mutmacher zu neuen Wegen der Mitarbeiter-Werbung sein.

Gleiches gilt auch für die innerbetriebliche Kommunikation. Hier gilt: nur was beim Empfänger ankommt, kann dieser auch verstehen. Speziell auf den Umgang mit der Generation Z werde ich in meinem nächsten Blog-Beitrag näher eingehen.

Fazit

Das Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse, Erwartungen und Wünsche verschiedener Generationen ist der Schlüssel für ein gutes Betriebsklima und wirtschaftlichen Erfolg.