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Allgemein / 4. Dezember 2019

Die erste BNI Global Convention in Europa

BNI

Die erste BNI Global Convention in Europa

2019 zog es die Mitglieder des Business Network International ins polnische Warschau. Zum ersten Mal hielt das Netzwerk für Unternehmen mit Weitblick seinen jährlichen Weltkongress in Europa ab. 3000 Menschen aus 73 Ländern trafen sich in der Stadt an der Weichsel, um Kontakte zu knüpfen, von Geschäftsexperten zu lernen und den großen Traum vom gemeinsamen Erfolg miteinander zu feiern.

Motto: Dream Big

Es ist ein unvergessliches Erlebnis, wenn 3000 Menschen mit demselben Gedanken zusammenkommen. Sie alle wollen ihre Geschäfte persönlicher gestalten und direkte Kontakte von Mensch zu Mensch knüpfen. Seit 2015 bin ich Mitglied im BNIChapter Georgius Agricola (Chemnitz), der Unternehmensgruppe für die Region Südost. Mit der Atmosphäre bei unseren wöchentlichen Frühstückstreffen lässt sich der Weltkongress jedoch kaum vergleichen.

Persönliche Kontakte erleichtern die tägliche Arbeit im Unternehmen erheblich. Die Suche nach neuen Mitarbeitern, Empfehlungen für Lieferanten oder Ratschläge in schwierigen Situationen – alles lässt sich bequem über das gemeinsame Netzwerk erledigen. Da fällt es leicht, dem Kongress-Motto zu folgen und die „großen Träume“ in Angriff zu nehmen.

Warschau – eine herrliche Stadt

Dass die Wahl für den ersten BNI-Weltkongress in Europa ausgerechnet auf Warschau fiel, fand ich sehr treffend. Im Zusammenhang mit dem Treffen habe ich mir die Stadt an der Weichsel etwas genauer angesehen. Polens Hauptstadt passt ausgezeichnet zu dem Business-Netzwerk. Ihre Bewohner gehen offen auf Besucher zu, sind freundlich und zuvorkommend. Genauso sieht es bei den Kontakten zwischen den verschiedenen Unternehmen aus.

Hinzu kommt, dass mich Warschau mit ihrer neuen und modernen Infrastruktur überrascht hat. Hier haben die Stadtplaner Weitblick und den Willen zur Innovation bewiesen. Natürlich hat auch die exzellente polnische Küche dazu beigetragen, dass Warschau einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Nächster Stopp: USA

Die Erfahrungen beim diesjährigen Weltkongress waren durchweg positiv. Aus diesem Grund werde ich im nächsten Jahr wohl wieder mit unserer Gruppe daran teilnehmen. Kontakte sind mit der wichtigste Faktor, den erfolgreiche Unternehmen ihren Mitbewerbern voraus haben.

Für 2020 hat der BNI (Business Network International) das sonnige Florida als Austragungsort für den Weltkongress ausgewählt. Dann treffen wir uns in Miami, um gemeinsam über Strategien nachzudenken, unsere jeweiligen Geschäfte durch Zusammenarbeit voranzutreiben.

Der für mich vielleicht wichtigste Aspekt ist neben den erweiterten Geschäftsmöglichkeiten aber vor allem eines. Das Netzwerk fördert die menschliche Zusammenarbeit und weniger das Konkurrenzdenken. Der Leitspruch „Wer gibt, gewinnt!“ zeigt für mich, wie wichtig es ist, selbst in der heutigen Zeit die Menschlichkeit im Geschäftsleben hochzuhalten.

Allgemein / 1. Mai 2019

Seien Sie das Leuchtfeuer in den Sozialen Medien

Zünden Sie ein Feuer an, ein Leuchtfeuer an dem sich Ihre Zielgruppe orientiert. Tim Berners-Lee, der Erfinder der Begründer des World Wide Web sagte einst, „Das Web ist mehr eine soziale Erfindung als eine technische.“ Recht hatte er, denn in der Anonymität unserer Gesellschaft sind die Sozialen Netzwerke zu wichtigen Ankerpunkten im Leben geworden. Die Unternehmensgründer in meinen Mutmacher-Büchern und meine eigene Personenmarke profitieren stark von der neu entstandenen Sichtbarkeit in den Sozialen Medien.

Die Personenmarke mit Leben füllen

Ich selbst habe oder besser bin als Mutmacher eine Personenmarke. Das allein bringt noch keinen Vorteil mit sich. Erst indem ich als Mutmacher agiere, Bücher schreibe, Reden halte, Blog-Beiträge verfasse, fülle ich die Personenmarke mit Leben. Ich demonstriere damit, dass meine Aussagen wichtiger sind, als meine Person. Meine Person wird im Gegenzug aber fest mit meinen Botschaften assoziiert, wovon mein Gerüstbau-Unternehmen profitiert.

Nun leben wir in einer fantastischen Zeit, indem wir über Xing, Facebook, Instagram oder Snapchat in direkten Kontakt zu unserer Zielgruppe treten können. Der Kontakt ist ehrlich, direkt und manchmal auch beängstigend. Es gehört eine gewisse Überwindung dazu, mich so offen einer unbekannten Menge zu präsentieren. Ich wäre aber ein schlechter Mutmacher, wenn ich Ihnen nicht verraten würde, wie sehr sich die soziale Öffnung lohnt.

Im Rampenlicht der sozialen Bühne

In den Sozialen Medien stehe ich auf einer Bühne, geblendet vom grellen Scheinwerferlicht. Ich selbst sehe nur schemenhafte Umrisse meines Publikums, das mich wiederum in jedem kleinsten Detail erkennt. Aus der Anonymität der dunklen Schatten werden mir auch negative Kommentare an den Kopf geworfen. Doch wie sagte Filmregisseur Rolf Hansen: „Das Feedback der Kunden ist manchmal schmerzhaft, aber immer gut.“

Wenn ich ehrlich zu mir und meinen Kunden bin, dann ist eine Präsenz in den Sozialen Medien immer gut. Auch eine negativ formulierte Kritik, zum Beispiel über den Lärm, den ein Gerüst verursacht hat, gibt mir wichtige Anhaltspunkte zur Verbesserung meiner Arbeit. Im Endeffekt profitiere ich doppelt: einerseits durch Ideen zur Verbesserung, an die ich vielleicht selbst nicht gedacht habe. Andererseits durch eine erhöhte Sichtbarkeit und die damit neu gewonnenen Chancen.

Interessenten als neue Ankerpunkte sehen

Als Mutmacher möchte ich Sie dazu einladen, eigene Leuchttürme in den Sozialen Medien aufzustellen. Zünden Sie ein Leuchtfeuer bei Facebook an, setzen Sie ein Seezeichen bei Instagram und verankern Sie Bojen bei YouTube. Füllen Sie Ihre Personenmarke mit Leben und zeigen Sie Ihren Kunden, wofür Sie stehen und warum sich eine Seefahrt zu Ihnen lohnt.

Im Moment wissen Sie vielleicht noch nicht, wohin Ihre eigene Reise geht. Das ist okay und ging jedem Gründer zum einen oder anderen Zeitpunkt so. Schauen Sie sich Ihre Feedback-Kommentare an. Oft verstecken sich darin günstige Gelegenheiten, sinnvolle Ideen und interessante Kontakte, die Sie ohne Ihre Auftritte in den Sozialen Medien nie erhalten hätten. Seien Sie mutig und greifen Sie diese Gelegenheiten am Schopf.

Als positiver Nebeneffekt erreichen Sie in den Sozialen Medien viel leichter unterschiedliche Generationen, die in herkömmlichen Medien oft stark getrennt sind. Google, Facebook, Instagram – sie alle sind bunte Marktplätze, auf denen sich Jung und Alt begegnen. Nutzen Sie diese Vielfalt.

Ihr Dirk Eckart