Allgemein

Allgemein / 8. April 2020

Home Office im Schatten des Coronavirus

Home Office

Home Office im Schatten des Coronavirus

Coronavirus, sozialer Abstand und das Abflachen der Kurve – diese Begriffe stehen im engen Zusammenhang mit der Forderung nach mehr Arbeit vom Home Office. Die abrupte Umstellung stellt Unternehmen jedoch vor eine Herausforderung. Selbst wenn das ganze Team zur Anpassung bereit ist, muss noch immer die Technik mitspielen. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Was ist Home Office und warum ist sein Einsatz gefordert?

Das Home Office ist eine Form der Telearbeit, bei der Mitarbeiter ihre Arbeit außerhalb der Gebäude des Arbeitgebers erledigen, meist von zu Hause aus. An die Stelle von Team-Besprechungen treten Telefon- oder Videokonferenzen, Ergebnisse der Arbeit werden über das Internet zum Unternehmen geschickt.

Bezogen auf das Coronavirus ist das Home Office die perfekte Art, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und dennoch weiter produktiv zu sein. Das Reduzieren der zwischenmenschlichen Kontakte ist der letzte verbliebene Weg, um das ungebremste Ausbreiten des Coronavirus zu verlangsamen. Ansonsten droht uns hier das gleiche Problem wie in Italien, wo Ärzte aufgrund der vielen gleichzeitigen Patienten mittlerweile entscheiden müssen, wer eine lebensrettende Behandlung erhält und wer auf sich allein gestellt bleibt.

Unternehmen setzen auf das Home Office

Mit der weiten Verbreitung des Internets sehen wir uns in der glücklichen Lage, dass viele Unternehmen zeitnah auf Telearbeit umstellen können. Auch in unserem Team arbeiten derzeit zwei junge Mütter zur Vorsicht von zu Hause aus. Allein die Montage der Gerüste lässt sich nicht am Computer erledigen.

Der Arbeiten von zu Hause verlangt Eigenverantwortung und hat neben dem Verlangsamen der Ausbreitung des Coronavirus noch einen weiteren Vorteil. Die daheim arbeitenden Mitarbeiter erleben das Vertrauen ihres Teams und dass der Wert ihrer Mitarbeit geschätzt wird.

Home Office

Werden wir bald alle zu Telearbeitern?

Sicher nicht. In den meisten Unternehmen gibt es zwar eine Vielzahl an Tätigkeiten, die Mitarbeiter von zu Hause aus erledigen können, aber eben nicht alle. Vielerorts ist noch immer Handarbeit gefragt.

Unternehmen müssen auch vorsichtig sein, welche Arbeitsplätze sie zum Home Office umgestalten. Ungesicherte Netzwerke laden Hacker ein, weniger technisch versierte Mitarbeiter könnten anfällig für Phishing-Attacken sein und der Umgang mit ungewohnter Technik verlangsamt den Arbeitsprozess. Muss es mit der Heimarbeit für eine gefährdete Person einmal schnell gehen, bieten sich Software-Produkte wie Team Viewer an, die den Bildschirminhalt vom Arbeitsplatz an den Rechner zu Hause übertragen.

Für eine dauerhafte Lösung empfiehlt sich das Gespräch mit Ihrem IT-Spezialisten. Das Problem sind die großen Datenmengen, die das Streaming von Bildschirminhalten oder Videokonferenzen erzeugt. In der Schweiz wird derzeit erwogen, Streaming grundsätzlich zu blockieren und auch Österreich denkt schon offen über die Einschränkung der Netzneutralität nach, damit das Netz für alle benutzbar bleibt.

Gesundheit vor Technik

Klar ist wohl, für das Home Office als Regelfall kommen noch einige Herausforderungen auf uns zu. Doch technische Hürden lassen sich leichter überkommen, als die besonderen Herausforderungen durch das Coronavirus. Wir begrüßen daher jede Maßnahme, die uns dabei hilft, die virale Ausbreitung in Deutschland zu verlangsamen und gleichzeitig einen geregelten Wirtschaftskreislauf ermöglicht.

Bleiben Sie gesund und bitte schützen Sie sich und Ihr Team.

Dirk Eckart

Allgemein / 25. März 2020

Urlaubstage, Pokale und Pralinen – Treue zahlt sich aus

Treue

In der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH herrscht ein Gefühl der Zugehörigkeit zu etwas Größerem. Mitarbeiter und Unternehmer bilden eine Einheit, ein Team, das sich gemeinsam für den Erfolg stark macht. Dass sich die Treue zum Unternehmen auszahlt, haben wir kürzlich wieder bei einer etwas außergewöhnlichen Vergabe von Pokalen gezeigt.

Belohnung für langjährige Zugehörigkeit zum Betrieb

Wir, die Unternehmer Walter Stuber und Dirk Eckart, freuen uns häufig still über die Treue unserer Mitarbeiter. In einem Handwerk, in dem es weit mehr Jobs als Bewerber gibt, herrscht zwangsläufig eine hohe Fluktuation. Gegen diesen Trend halten uns unsere Mitarbeiter dennoch die Treue. Fünf, zehn, fünfzehn oder sogar 20 Jahre der Zugehörigkeit zur Firma sind bei uns keine Seltenheit.

Als Unternehmer sich darüber zu freuen, ist eine Sache. Eine ehrliche Wertschätzung bedeutet aber auch, dass wir diese Freude an unser Team und die treuen Mitarbeiter zurückzugeben. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Pokale und Preise für die langjährige Zugehörigkeit zu verleihen.

Mit Sicherheit und Zugehörigkeit gegen die Abwanderung

Die Bezeichnung als „verrückte Unternehmer“ sehen wir durchaus als Lob an. Mit der Bezahlung von Kita-Plätzen, Nichtraucher-Bonus und Prämien für Verbesserungsvorschläge wollen wir unseren Mitarbeitern ein Gefühl der Sicherheit geben. Andererseits sollen kostenlose Fallschirmsprünge und ein kostenloser Schuttle-Service neue Azubis anlocken. In beiden Fällen dürfen die Ideen durchaus als ungewöhnlich bezeichnet werden.

Verrückt sind die Ideen weniger, denn dahinter steckt ein Kalkül. Ist unsere Firma attraktiv und Mitarbeiter fühlen sich wohl bei uns, dann bleibt auch die Abwanderung aus. Bisher ging diese Rechnung für uns auf. Getreu dieser Idee haben wir nun Pokale an jene Mitarbeiter im Team verteilt, die ein rundes Jubiläum mit ihrer Zugehörigkeit erreicht haben.

Ein Dankeschön, das von Herzen kommt

Es erfüllt mit Stolz für ein Team zu arbeiten, das eher einer Familie, als einem zusammengewürfelten Haufen anonymer Arbeitskräfte ähnelt. Neun Mitarbeiter haben es in diesem Jahr genau fünf Jahre mit uns ausgehalten, elf bereits zehn Jahre, drei knackten die Grenze von 15 Jahren und drei gehören mit 20 Jahren schon beinahe zum Inventar. An sie und alle übrigen Kollegen geht unser Dank für die gemeinsamen Jahre und die geleistete Arbeit.

Neben ihren Edelstahl-Pokalen mit persönlicher Gravur erhielten die 26 Ausgezeichneten noch handgefertigte Pralinen und bis zu zehn zusätzliche Urlaubstage. Es ist jeden Tag eine neue Freude, mit Euch allen als Team zusammenzuarbeiten.

Ihr Dirk Eckart

Allgemein / 11. März 2020

Start unserer neuen Marke „Schutz in Perfektion“

Schutz in Perfektion

Gerüstbau weitergedacht – das ist die Idee hinter unserer neuen Marke „Schutz in Perfektion“. Jeder einzelne Mitarbeiter im Team der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH arbeitet hart daran, den perfekten Schutz für Gebäude, Fußgänger oder die Umwelt zu schaffen. Ein guter Grund, die Mitarbeiter zur Einführung unserer neuen Marke mit einem Ausflug zu belohnen.

Gerüstbau ist unser Leben

Als Geschäftsführer machen wir, Walter Stuber und ich, uns schon lange Gedanken darüber, wie wir unsere Mitarbeiter sicher durch die auftragsschwachen Wintermonate bringen. Keinen einzigen aus unserem Team wollen wir an das Arbeitsamt verlieren, schließlich sehen wir uns als eine große Familie.

Die guten Verbindungen zum Business Network International (BNI) und das Unternehmernetzwerkevent „Dresdner WEITSICHT“ öffneten uns die Augen. Die Lösung lag schon lange vor uns, wir haben sie nur noch nicht ausreichend kommuniziert. Auf dem Event knüpften wir Verbindung zu Bestseller-Autor Peter Sawtschenko, der mit uns an dem „Winterproblem“ arbeitete. Unser Team sollte den neuen Weg als erste kennenlernen, auf einem Mitarbeiter-Ausflug zu einem unserer wichtigsten Geschäftspartner.

Quer durch die Republik

Am 27. Februar stiegen unsere Mitarbeiter und wir morgens um sieben in den Reisebus vom Fuhrunternehmen Puttrich ein, der uns quer durch die Republik zu unserem ersten Ziel brachte. Busfahrer Heiko fuhr uns sicher zunächst zum Technikmuseum Sinsheim und dann in unser Nachtquartier in Ochsenbach, dem Naturparkhotel Stromberg. Nach dem hervorragenden Abendessen war die lange Fahrt schnell vergessen und wir wieder fit für den nächsten Tag.

Freitag ging es zur Werksbesichtigung beim weltgrößten Gerüsthersteller Layher, mit dem wir seit mittlerweile 26 Jahren sehr gute Geschäftsbeziehungen hegen. Diese „heiligen Hallen“ nahmen wir als Ankerpunkt für die Präsentation unserer neuen Idee, der Marke „Schutz in Perfektion“. Unter dieser Marke werden unser Team und wir künftig der Welt zeigen, wie wandlungsfähig und nützlich der Gerüstbau ist, auf Baustellen, in der Industrie und in privaten Umgebungen.

Was hinter der Marke „Schutz in Perfektion“ steckt

Unser Team rückt täglich aus, um Gebäude vor Beschädigungen zu schützen, Personen vor Gefahren und Industriebereiche vor herabhängenden Leitungen. Dennoch ist der Gerüstbau in den Köpfen vieler Menschen allein mit dem Errichten von Gebäuden verbunden. Lärmschutz, Sichtschutz, Staubschutz, Wetterschutz, Leitungsschutz, Brandschutz – für alle Szenarien hält der Gerüstbau passende Schutzkonstruktionen parat.

„Schutz in Perfektion“ soll aktiv auf die Möglichkeiten des Gerüstbaus in weniger bekannten Bereichen hinweisen. Wir wollen mit der neuen Marke zeigen, dass Eventveranstalter, Produktionsbetriebe oder die Lebensmittelindustrie das ganze Jahr von unseren individuellen Schutzkonstruktionen profitieren. Wir schützen Menschenleben, Vermögenswerte und laufende Produktionen, wo immer unsere Mitarbeiter Gerüste bauen.

Offene Augen für das Umfeld

Dass ein Schutz vor Gefahren sinnvoll ist, versteht jeder. Das Arbeitsleben einfacher und angenehmer machen aber gerade jene Konstruktionen, die Schutz und Nutzen perfekt vereinen. Denken Sie etwa an ein Schneegerüst, um LKWs von Schnee und Eis zu befreien – es hilft beim Einhalten enger Liefertermine, schützt den Fahrer und den nachfolgenden Verkehr. Für die MarkeSchutz in Perfektion“ gehen wir mit offenen Augen durch die Welt, um Ihnen im Sommer und im Winter den Arbeitsalltag zu erleichtern.

Ihr Dirk Eckart

Allgemein / 26. Februar 2020

Die Familie im Unternehmen

Familie

Die Familie im Unternehmen – Vorteile und Vorurteile beleuchtet

Ob Bauunternehmen oder Restaurant, Industrieunternehmen oder Bank – Familienunternehmen stellen das Rückgrat unserer Gesellschaft dar. Die hohe Fürsorge gegenüber der Familie und den Mitarbeitern macht familiengeführte Unternehmen zu heiß begehrten Arbeitgebern. Junge Familienmitglieder haben es jedoch nicht immer leicht im Team.

Die Hälfte aller Arbeitnehmer und 90 Prozent der deutschen Unternehmen

Familienunternehmen besitzen eine hohe Motivation, den Unternehmenswert zukunftssicher zu verwalten. In nahezu allen Fällen soll das Unternehmen später einmal von einem Sohn oder Tochter der Familie übernommen werden. Je besser ein Betrieb dasteht, desto leichter wird es der Nachfolger haben.

Diese Strategie zahlt sich aus, wie unzählige Familienunternehmen am Standort Deutschland beweisen. Gut 90 Prozent aller deutschen Unternehmen befinden sich im Familienbesitz. Sie sind es, die etwa die Hälfte aller Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigen. Viele Beschäftigte geben die hohe Zukunftssicherheit als ihre Motivation an, sich bei einem Familienunternehmen zu bewerben.

Hohe Motivation im Team

Wo die Unternehmensführung sich um Nachhaltigkeit, Zukunftssicherheit und ein positives Arbeitsklima bemüht, fühlen sich auch die Mitarbeiter gut aufgehoben. Entscheidungen werden hier selten in Hinsicht auf einen schnellen Profit getroffen. Meist steht das stetige Wachstum und die stetige Integration neuer Technologien und Methoden im Vordergrund.

Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit, sich selbst und ihr Wissen in ein Team einzubringen, das sich gegenseitig unterstützt. Das hebt die Motivation und steigert die Zufriedenheit. Die Inhaber-Familie profitiert dagegen von einem starken, mitdenkenden Team aus engagierten Mitarbeitern. Im harten Konkurrenzkampf der Märkte stehen Familienunternehmen daher meist stärker da als beispielsweise profitgetriebene Aktienunternehmen.

Familienangehörige kämpfen gegen Vorurteile

Für Mitglieder der Inhaber-Familie, die ihre Arbeitskraft zum Wohle der Unternehmen einbringen, gibt es jedoch einen Wermutstropfen zu beklagen. Immer wieder kommt es vor, dass ihre Kollegen sie ausschließlich als enge Vertraute der Inhaber ansehen. Vorurteile und Ausschluss von sozialen Gruppen sind keine Seltenheit. Obwohl sie die gleiche Leistung erbringen, ist ihre Arbeit für die Kollegen eine Selbstverständlichkeit. Wertschätzung und Anerkennung bleiben aus, was sich negativ auf die Motivation niederschlägt.

Doch gerade die Familienangehörigen stehen unter doppeltem Druck. Auf der einen Seite müssen sie die Erwartungen der Familie erfüllen. Auf der anderen Seite müssen sie als Teil im Team ihre Arbeit verrichten und gleichzeitig die finanziellen Interessen der Firma bedenken. Eine schwierige Herausforderung, der nicht jeder gewachsen ist.

Wertschätzung und Anerkennung

Viele Unternehmer, die in ihrem eigenen Unternehmen beschäftigt sind, haben sich mit der Situation abgefunden. Doch das muss nicht sein. Ein Mitarbeiter, der seinem Chef gelegentliche Worte der Aufmunterung zukommen lässt, erhält häufig auch ein positives Feedback zurück. „Danke“ oder „gut gemacht“ sind schließlich Worte, die jeder Mensch gerne hört.

Diese Art der Wertschätzung und Anerkennung verbessert das gesamte Betriebsklima. Warum also nicht einfach mal auf den Chef zugehen und ihn oder sie für die vielen Stunden loben, die er zur Sicherung der Arbeitsplätze und dem Wohl der Firma opfert. Im Endeffekt gehören so alle Mitarbeiter zur erweiterten Unternehmens-Familie mit dazu.

Allgemein / 12. Februar 2020

Zugeständnisse an Kunden geben: Ja oder Nein ?

Zugeständnisse

Kundenverhandlungen sind in der Industrie und im Baugewerbe das tägliche Brot der Unternehmer. Auch im Gerüstbau leben die Unternehmen von den umgesetzten Projekten. Wie gut sie davon leben hängt entscheidend davon ab, wie die Verhandlungen mit den Kunden laufen, ob ein Nachlass, eine Zusatzleistung oder gar eine Mietaussetzung verhandelt werden oder nicht. Jedes Zugeständnis an den Kunden ist dabei ein Verlust an Umsatz und entsprechendem Gewinn. Und mit jedem Präzedenzfall, den Sie dabei schaffen, verschlechtern Sie für die Zukunft Ihre Verhandlungsbasis.

Ein Beispiel im Gerüstbau zeigt die Wirkung

Ein privater Kunde erwartet bei den Verhandlungen für den Gerüstbau einen Nachlass auf den Gesamtpreis von fünf Prozent. Das bedeutet, dass der Umsatz hier genau um diese fünf Prozent geschmälert wird. Entsprechend niedriger fällt die Gewinnmarge aus und das Betriebsergebnis sinkt.

Spricht sich ein solches Zugeständnis herum, und das wird es, drohen regelmäßige Verluste auf die Leistungs-Kalkulation, die entsprechend umgestellt werden müsste. Das gilt in der Industrie genauso wie im Handwerk. Zugeständnisse an Kunden innerhalb der Vertragsverhandlungen erwirken einen Nachahme-Effekt, der sich schlussendlich in Dumpingpreisen niederschlägt, die letztlich der gesamten Branche schaden. Dabei ist es vom Prinzip her egal, ob es sich um private oder gewerbliche Kunden handelt.

Was lässt sich gegen Präzedenzfälle tun?

Grundsätzlich muss davon ausgegangen werden, dass erst die verkaufte Leistung eine wirkliche Leistung ist. Alle Vorarbeiten, die Produktion, Lagerhaltung et. sind Vorleistungen zum Verkauf, die bestenfalls Geld kosten , aber erst einmal keinen Gewinn einbringen. Entsprechend groß ist der Druck, zu verkaufen. Und entsprechend groß ist auch die Neigung mancher Unternehmer, sich auf Zugeständnisse wie Nachlass beim Preis, Zusatzleistung in der Ausführung oder auf eine Mietaussetzung einzulassen.

Es geht aber auch anders. Wenn sich Unternehmen aus der Industrie, dem Handwerk, der Baubranche, hier speziell Gerüstbauer, von Beginn an auf eine verbindliche Transparenz von Preisen und Leistungen einstellen, werden auch die Verhandlungsspielräume für Kunden kleiner. Erforderlich dazu erscheint auch die klare Kommunikation, dass Nachlass, Zusatzleistung oder Mietaussetzung keine Optionen in den Preisverhandlungen sein können. Je klarer das den Kunden aus Industrie, Gewerbe oder privatem Sektor vermittelt wird, desto kleiner ist die Gefahr, dass in den Vertragsverhandlungen ein Zugeständnis nach dem anderen abgerungen wird.

Klar und dennoch freundlich verhandeln

Jeder mag eine klare Sprache und eine entsprechend klare Verhandlungsführung. Auch Gerüstbauer wollen und können klar verhandeln und so jedes Zugeständnis von Beginn an ausschließen. So bleibt eine Zusatzleistung eben auch eine zusätzliche Leistung, die separat zu berechnen ist. Und eine Mietaussetzung ist generell kein Verhandlungsthema, wenn Gerüste vermietet werden. Jedes Zugeständnis auf den Preis-Nachlass, auf irgendeine Zusatzleistung oder auf Mietaussetzung bringt ein Unternehmen langfristig in Schieflage, weil damit Präzendenfälle für die Zukunft geschaffen werden.

Für Industrie, Handwerk und Gewerbe ist es daher wichtig, solche Zugeständnisse von Beginn an zu vermeiden. Mietaussetzung, Nachlass und eine unbezahlte Zusatzleistung sind keine Optionen für eine wirtschaftliche vernünftige Verhandlungsführung.