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Allgemein / 17. Juni 2019

Karrieremeilenstein – mein erstes eigenes Büro

Karrieremeilenstein - mein erstes eigenes Büro

Meinen beruflichen Erfolg messe ich, wie wohl jeder Unternehmer, an ganz persönlichen Meilensteinen. Begonnen mit der Übernahme der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH über die ersten eigenen Aufträge bis zu der Vernetzung im Business Network International (BNI) habe ich viel erreicht. Bei aller Leidenschaft für den Gerüstbau blieb mir am Arbeitsplatz bisher eines verwehrt: ein eigenes Büro. Umso mehr freue ich mich, nun auch dieses Ziel erreicht zu haben.

18 Jahre für die Firma

Auf dem Weg zum ersten eigenen Büro liegt ein langer, manchmal steiniger aber immer erfüllender Pfad hinter mir. Seit 18 Jahren setze ich mich mit Leidenschaft für die Firma ein und habe manche Opfer für den von mir geliebten Arbeitsplatz erbracht. Immer wieder haben mir meine Familie, meine Freunde und meine Kollegen bei BNI bewiesen, dass der Arbeitsplatz es wert ist.

Als junger Unternehmer bin ich viele Kompromisse eingegangen, habe mir Schreibtisch und Räume mal mit meinem Bauleiter und mal mit meinem Geschäftspartner geteilt. Für mich war das eine Selbstverständlichkeit. Wir klagen nicht, wir packen an.

Die Freude, nach 18 Jahren erstmals eigene vier Wände um meinen Schreibtisch herum anzuschauen, lässt sich für mich nur schwer in Worte fassen. Es fühlt sich an wie die Belohnung für die Arbeit, der ich mit Leidenschaft nachgehe.

Ein ehemaliger Besprechungsraum

Ich habe meinen Arbeitsplatz in einen separaten Raum verlegt. Das bedeutet aber nicht, dass ich als Unternehmer plötzlich das Geld zum Fenster hinauswerfe. Hinter dem Umzug stehen die klaren, nüchternen Überlegungen von einem Unternehmer, der weiß, dass die Arbeitsbedingungen Einfluss auf die Produktivität haben.

Wenn ich die Tür hinter mir schließe, habe ich die nötige Ruhe für meine Geschäftsführertätigkeiten. Das kommt meiner Arbeit, der Firma und am Ende den Mitarbeitern zugute. Für diese Ruhe haben wir mithilfe von guten Kontakten aus dem BNI einen ehemaligen Besprechungsraum umgebaut. Parallel dazu schufen wir einen neuen, größeren Besprechungsraum, der unseren gewandelten Erfordernissen besser entspricht.

Vernetzung zahlt sich aus

Meine Aktivitäten im BNI haben sich auch diesmal bezahlt gemacht. Im Netzwerk fand ich schnell vertrauenswürdige Partner, die für ihren jeweiligen Beruf eine ähnliche große Leidenschaft mitbringen. Sie habe ich mit den Malerarbeiten, Beschaffungen der Büroeinrichtung, dem Sonnenschutz und anderen Arbeiten beauftragt. Stolz konnte ich so mein erstes eigenes Büro in kürzester Zeit beziehen.

Kommen Sie gern auf eine Tasse Kaffee und einem guten Gespräch vorbei. Ich freue mich darauf, Ihnen meinen neuen Meilenstein vorzustellen.

Ihr Dirk Eckart

Allgemein / 1. Juni 2019

Meine Familie – Rückgrat, Herz und Liebe meines Lebens

„Das Erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.“

Was Gesellenvater Adolph Kolping bereits im 19. Jahrhundert erkannte, erlebe ich täglich aufs Neue, durch meine Frau, meine Tochter und meinen Sohn. Mit ihnen an der Seite habe ich die Energie, die Geschicke des Lebens und alle Herausforderungen im Beruf erfolgreich zu bewältigen. Sie sind der Rückhalt, den kein Geld der Erde ersetzen kann.

Die Leidenschaft, die Leiden schafft

Geboren am 10.01.1967 begann ich meinen beruflichen Werdegang als Baufacharbeiter und bin seit dem 18. Lebensjahr Gerüstbauer aus Leidenschaft. Jene Hingabe zu dieser oft anstrengenden Tätigkeit bestimmte die Höhen und Tiefen in meinem Leben wie kaum ein anderer Einfluss.

2001 übernahm ich als Geschäftsführer und Gesellschafter die Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH und lud mir damit mehr Arbeit auf, als ich zu diesem Zeitpunkt erahnen konnte. Erst mit den Jahren erlernte ich die Fähigkeiten und Kenntnisse, die ein erfolgreicher Unternehmer mitbringen sollte. Das führte so weit, dass ich 2010 nur knapp an einer Insolvenz vorbei rutschte, mit 500.000 Euro unbezahlter Rechnungen und einem gewaltigen Stresslevel.

Die berufliche Krise konnte ich überstehen und die Firma zusammen mit meinem treuen Geschäftspartner Walter Stuber langsam wieder auf den Erfolgskurs zurücksteuern. Meine Gesundheit blieb jedoch als Spätfolge des Stresses ein Opfer der schwierigen Zeiten, sodass ich 2014 am offenen Herzen operiert werden musste.

Aufstieg und Rückhalt

Die großen beruflichen Herausforderungen und die gesundheitlichen Tiefschläge haben aber etwas in mir bewegt. Ich habe in den schwierigen Zeiten erkannt, was im Leben wirklich zählt und wie groß die Liebe ist, die mir meine Frau und Kinder entgegenbringen. Sie haben in mir den Mut und die Begeisterung für das Leben entfacht, die ich anders vielleicht nie kennengelernt hätte.

Mit dem Wissen um die eigenen Grenzen lernte ich, dass Selbstständigkeit niemals gleichbedeutend sein darf mit dem Verlangen, alles ständig selbst machen zu wollen. Sich auf die Fähigkeiten anderer zu verlassen ist kein Zeichen der Schwäche, sondern der Stärke. Eine Einsicht, die jeder Unternehmer erkennen sollte.

Manchmal brauchen wir jemanden in unserem Leben oder unserem Beruf, der uns Mut zuspricht. Diese Erkenntnis war für mich und meinen Geschäftspartner Walter Stuber auch der Grund, 2017 unser erstes Buch „Mutmacher 1 – Das Praxishandbuch zwei verrückter Unternehmer“ herauszubringen.

Glück und Zufriedenheit als Ergebnis der schwierigen Zeiten

Mit meiner Frau Ulrike bin ich 10 Jahre lang gemeinsam in dieselbe Schulklasse gegangen und seit dem 17. Lebensjahr in einer Beziehung. Sie arbeitet seit 2013 mit mir zusammen im Unternehmen, verantwortlich für Personal und Einkauf. Im Jahr 2018 haben wir auf dem Pariser Eiffelturm auf unseren 25. Hochzeitstag angestoßen. All die Jahre, zwischen niederschmetternden Herausforderungen und Momenten des höchsten Glücks, haben unsere Liebe und Leidenschaft füreinander mit jedem Tag wachsen lassen.

Mit Stolz blicke ich auf meine beiden Kinder, die meine Frau so unermüdlich zu guten Menschen erzogen hat. Unsere Tochter Suse, die ihr Bachelorstudium erfolgreich als Medientechnikerin abgeschlossen hat, arbeitet seit August 2018 selbstständig in ihrer eigenen Firma objektivbetrachtet. Unser Sohn Hannes macht derzeit sein Abitur und wird voraussichtlich ab Oktober 2019 Bauwesen in Leipzig studieren. Damit stehen ihm die Türen offen, eines Tages meine Nachfolge anzutreten, wenn er dies möchte.

Dirk Eckart