Dirk Eckart – Unternehmer aus Leidenschaft, Gerüstbauer mit Herz und Mutmacher aus Überzeugung

Menschen begeistern. Zukunft gestalten. Verantwortung übernehmen.

Ich bin Dirk Eckart, Unternehmer, Geschäftsführer und Gesellschafter der GEMEINHARDT SERVICE GmbH Spezialgerüstbau. Seit über 40 Jahren bin ich im Gerüstbau zu Hause. Was mich dabei bis heute antreibt, ist die Begeisterung für Menschen, neue Ideen und die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu bewegen.
Mein Lebensweg zeigt: Erfolg entsteht nicht von allein. Er braucht Mut, Ausdauer, klare Ziele und vor allem Menschen, die gemeinsam an einem Strang ziehen.

Vom Baufacharbeiter zum Unternehmer

Mein beruflicher Weg begann 1983 mit einer soliden Ausbildung zum Baufacharbeiter beim BMK Süd Ingenieurhochbau Leipzig, die ich 1985 erfolgreich abschloss.
Bereits mit 18 Jahren entdeckte ich meine Leidenschaft für den Gerüstbau. Ein Beruf, der mich von Anfang an faszinierte, weil er handwerkliches Können, technisches Verständnis, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein miteinander verbindet.
Bis 1994 sammelte ich als Gerüstbauer in verschiedenen Unternehmen wertvolle praktische Erfahrungen. Anschließend übernahm ich bei der Gerüstbau Gemeinhardt Roßwein GmbH die Verantwortung als Bauleiter.

2001 folgte der entscheidende Schritt in die Selbstständigkeit.

Gemeinsam mit Walter Stuber gründete ich die heutige Gemeinhardt Service GmbH Spezialgerüstbau. Aus unserer gemeinsamen Vision entwickelten wir über 25 Jahre ein Unternehmen, das sich auf anspruchsvolle und außergewöhnliche Gerüstbaulösungen spezialisiert hat.
Bis zum 31. Dezember 2025 führten Walter und ich das Unternehmen gemeinsam.
Am 1. Januar 2026 begann ein neues Kapitel: Seitdem führe ich die GEMEINHARDT SERVICE GmbH Spezialgerüstbau gemeinsam mit Ingolf Stuber, dem Sohn meines langjährigen Geschäftspartners Walter Stuber.
Ein Generationswechsel, der für Kontinuität, Vertrauen und neue Perspektiven steht.

Zukunft gestalten – mit Digitalisierung, Automatisierung und Menschlichkeit

Als Unternehmer ist es meine Aufgabe, nicht nur das Heute erfolgreich zu gestalten, sondern unser Unternehmen auch auf die Herausforderungen von morgen vorzubereiten.
Mein Fokus liegt deshalb auf drei wesentlichen Zukunftsthemen:
Digitalisierung: Moderne Technologien, digitale Planung und intelligente Prozesse helfen uns, präziser, effizienter und vorausschauender zu arbeiten.
Automatisierung: Wiederkehrende Abläufe vereinfachen, Ressourcen sinnvoll einsetzen und Freiräume für die wirklich wichtigen Aufgaben schaffen.
Menschen im Mittelpunkt: Bei aller Begeisterung für Technik dürfen wir eines niemals vergessen: Ein Unternehmen wird nicht durch Maschinen erfolgreich, sondern durch Menschen.
Unsere Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten sind und bleiben die tragenden Säulen der Gemeinhardt Service GmbH.
Ich bin überzeugt: Die Zukunft gehört den Unternehmen, die technischen Fortschritt mit Menschlichkeit verbinden.
Dabei bedeutet Führung für mich nicht, alles selbst zu machen, sondern Menschen zu fördern, Verantwortung zu übertragen und gemeinsam Ziele zu erreichen.

Meine Wurzeln – in Roßwein zu Hause

Geboren wurde ich am 10. Januar 1967 in Döbeln als drittes von vier Kindern.
Aufgewachsen bin ich in meiner Heimatstadt Roßwein in Sachsen. Meine Kindheit war geprägt von Freundschaften, Gemeinschaft und dem Zusammenhalt der Menschen in unserer Stadt. Diese Erfahrungen haben meine persönliche Entwicklung und mein soziales Miteinander nachhaltig geprägt.
Von 1973 bis 1983 besuchte ich die Geschwister-Scholl-Oberschule in Roßwein.
Eine besonders schöne Geschichte verbindet mich mit dieser Schulzeit: Schon damals saß meine spätere Frau Ulrike mit mir in derselben Klasse.
Seit 1985 gehen wir gemeinsam durchs Leben. 1992 haben wir geheiratet. Mit der Geburt unserer Tochter Suse im Jahr 1993 und unseres Sohnes Hannes im Jahr 1999 wurde unser Familienglück komplett.
Auch meine Wehrpflicht gehört zu meinem Lebensweg. Von 1986 bis 1987 leistete ich meinen Dienst bei der Grenzbrigade Küste der Grenztruppen der DDR.
Meine Familie und meine Heimat geben mir bis heute Rückhalt, Bodenständigkeit und die Kraft, neue Herausforderungen anzunehmen.

Unternehmer sein heißt, Verantwortung zu übernehmen

In mehr als vier Jahrzehnten Berufsleben habe ich eines gelernt:
Erfolg ist kein Zufall. Er entsteht durch Entscheidungen, Vertrauen, Beharrlichkeit und den Mut, auch einmal neue Wege zu gehen.
Ich glaube an die Kraft des Handwerks, an ehrliche Partnerschaften und an die Fähigkeiten jedes einzelnen Menschen.
Für mich bedeutet Unternehmertum weit mehr als Umsatz, Gewinn und Wachstum. Es bedeutet, Perspektiven zu schaffen, junge Menschen auszubilden, Verantwortung für Mitarbeiter zu übernehmen und unserer Gesellschaft etwas zurückzugeben.
Stillstand ist für mich keine Option. Ich möchte auch in Zukunft neugierig bleiben, Veränderungen aktiv gestalten und andere Menschen ermutigen, ihre eigenen Ideen in die Tat umzusetzen.
Mein Motto: Nicht nur darüber reden, was man machen müsste – sondern gemeinsam anpacken und machen!
Immer gut gerüstet
Euer Dirk Eckart
Unternehmer, Gerüstbauer, Mutmacher & Hochstapler

Dirk Eckart – Unternehmer aus Leidenschaft, Gerüstbauer mit Herz und Mutmacher aus Überzeugung / 16. Juni 2022

Deutscher Baupreis - eine große Auszeichnung für unser Spezialgerüstbau-Team

Deutscher Baupreis Gewinner

Nun ist es offiziell: Die Gemeinhardt Service GmbH hat beim Deutschen Baupreis in unser Größen-Kategorie den 3. Platz belegt. Damit honorierte die wissenschaftliche Fach-Jury unseren Einsatz für unser Handwerk, unsere Streben nach Sicherheit und Effizienz am Arbeitsplatz sowie die vielen unternehmerischen Entscheidungen, die wir für unser Team und die Firma getroffen haben. Auf diese bundesweite Auszeichnung sind wir stolz.

Einziger wissenschaftlicher Wettbewerb der deutschen Baubranche

Der Deutsche Baupreis trägt im deutschen Handwerk eine so große Bedeutung, weil er der einzige wissenschaftlich ausgerichtete Wettbewerb für die Baubranche in Deutschland ist. Hier eine Auszeichnung zu erhalten ist so, als hätte unser Team nach jahrelangem Studium ein Diplom von der Universität zum Abschluss erhalten.

Welche Unternehmen können schon von sich behaupten, von erfahrenen Universitätsprofessoren nach Handwerk und Größe analysiert, bewertet und schließlich mit einer Auszeichnung für ihre Leistungen geehrt worden zu sein? Am 31.05.2022 durften Walter Stuber und ich den Preis in Köln auf der Messe Bau Digital entgegennehmen. Stolz zeigen wir unseren 3. Platz vom Deutschen Baupreis 2022 vor, den jeder Einzelne in unserem Team zu Recht verdient hat.

Von der Unternehmensorganisation bis zur Nachhaltigkeit

Klar definierte Kriterien hat das Juroren-Team aus Professoren, Ingenieuren, Diplom-Kaufleuten und Industrievertretern für die Bewertung herangezogen. Diese betreffen

  • Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz
  • Unternehmensorganisation & -steuerung
  • Projektakquise & Projektabwicklung
  • Innovation & Technologie
  • Personalmanagement
  • Führung & Kultur
  • Partnerschaften
  • Nachhaltigkeit
  • Markt & Kunde

Das jeweilige Engagement im Handwerk analysierte die Jury durch Selbsteinschätzungen, welche sie dann über Jahresabschlüsse, interne Vorschriften, Prozessbeschreibungen, Schulungsnachweise, Nachhaltigkeitsberichte und andere Nachweise überprüfte. In der Endphase berieten sich die Juroren untereinander und ermittelten, welches Unternehmen in Deutschland für die Herausforderungen unserer Zeit am besten aufgestellt ist.

Viele Schultern für den Erfolg

Erfolg in seinem Handwerk hat nur, wer den Mut aufbringt, sich auf andere zu verlassen. Unsere Auszeichnung ist ein gutes Beispiel dafür. Team-Arbeit ist für uns überlebenswichtig, auf den Spezialgerüsten sogar wörtlich. Oft bleiben essenzielle Leistungen dabei jedoch ungenannt oder werden nur unterschwellig wahrgenommen.

Es sind die Bürokräfte, ohne die kein Auftragswesen funktionieren würde. Es sind die Zulieferer, ohne die uns das benötigte Material ausgeht. Es sind die Auszubildenden, ohne die unsere Branche keine Zukunft hätte. Es sind die Familien, für die wir uns überhaupt erst so anstrengen. Und ganz persönlich sind es vor allem unsere Ehefrauen, die uns in jeder Situation den Rücken stärken und unendliches Verständnis für unsere verrückten Ideen aufbringen. Sie alle sind die wahren Träger dieser Auszeichnung und die Schultern, auf denen der Erfolg in unserem Handwerk wirklich ruht.

Ihnen allen möchten Walter Stuber und ich unseren ganz besonderen Dank aussprechen und versichern, dass wir uns ihrer Leistungen wohl bewusst sind. Danke, dass Ihr unsere kleine mittelsächsische Firma aus Roßwein zu dem macht, was sie ist – ein Ort, der weit mehr ist als ein reiner Arbeitsplatz.

Ihr Dirk Eckart

Dirk Eckart – Unternehmer aus Leidenschaft, Gerüstbauer mit Herz und Mutmacher aus Überzeugung / 5. Mai 2022

Wie kennen sie ihre Mitarbeiter?

Wie kennen Sie Ihre Mitarbeiter

Mitarbeiter im Handwerk - Terra incognita  für die Unternehmensführung?

Terra incognita, das unbekannte Land – so markierten Kartografen früher jene Bereiche einer Landkarte, über die sie keine oder nur unzureichende Informationen besaßen. Für eine Unternehmensführung im Handwerk ist es häufig ähnlich schwierig, sich ein Bild von den privaten Herausforderungen der Mitarbeiter zu machen. Dabei ist Verständnis so wichtig.

Feingefühl bei der Team-Bildung

Team-Work und Team-Bildung im Handwerk sind essenzielle Bestandteile für das reibungslose Zusammenwirken aller Mitarbeiter und den Erfolg eines Unternehmens. Es liegt am Feingefühl der Unternehmensführung, hier eine gute Balance zu finden und Mitarbeiter zu Höchstleistungen anzuspornen.

Doch wie findet ein Chef die Balance im Team? Wie weiß die Unternehmensführung, auf welche Art sie individuelle Mitarbeiter am besten motiviert? Die persönliche Bindung zu den einzelnen Team-Mitgliedern spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dabei hilft es, etwas über das persönliche Umfeld, individuelle Ziele und die einzelnen Stärken herauszufinden.

Von alleine gehen nur wenige auf ihren Chef zu

Untereinander sprechen viele Kollegen über die eigene Familie, über die kleinen und über die großen Sorgen. So ein Vertrauensverhältnis entsteht im Handwerk ganz von alleine, da sich hier jeder auf den anderen verlassen muss. Sicherheit und Produktivität profitieren deutlich von diesem Näheverhältnis unter den Kollegen.

Schwieriger ist es für die Unternehmensführung. Sie muss aktiv auf ihre Angestellten zugehen und immer wieder von sich aus das Gespräch suchen. Barrieren und Hemmschwellen abzubauen, das liegt in der Verantwortung der Chefs. Im Idealfall entsteht auch hier eine freundschaftliche Beziehung, bei der man sich gegenseitig ohne viele Worte unterstützt.

Einfühlsam und kreativ

Ein offenes Ohr ist oft schon die halbe Miete. Viele Mitarbeiter wollen sich auch auf der Arbeit einfach nur etwas von der Seele reden. Ein offenes Ohr vom Chef oder der Unternehmensführung ist da ganz wichtig. Vielleicht lässt sich ja dabei ja eine Lösung für die eine oder andere Herausforderung finden.

Eine neue Freundin bei Liebesproblemen oder den Lottogewinn bei finanziellen Schwierigkeiten, kann auch der einfühlsamste Chef nicht versprechen. Mit etwas Kreativität zeigt ein guter Chef jedoch Einfühlungsvermögen. Ein Gutschein für einen Versöhnungs-Blumenstrauß, ein ausgefüllter Lottoschein oder ein freier Tag, um seine heimischen Angelegenheiten zu regeln – das sind Werkzeuge, die auch einer Unternehmensführung im Handwerk zur Verfügung stehen.

Ein wenig Menschlichkeit untereinander hat noch niemandem geschadet. Das gilt zwischen Kollegen genauso, wie zwischen Mitarbeiter und Chef. Am Ende profitieren alle von einem harmonischen Arbeitsklima im Team, bei dem sich alle als Teil einer großen Familie fühlen.

Ihr Dirk Eckart 

Dirk Eckart – Unternehmer aus Leidenschaft, Gerüstbauer mit Herz und Mutmacher aus Überzeugung / 29. Juni 2021

Normal ist das nicht

Bauholz

Normalität nach Corona - wie sehr wünschen wir uns ein Stückchen dieser Normalität zurück. Im Gerüstbau und der gesamten Baubranche sehnen wir die Zeiten herbei, wenn wir endlich wieder voll durchstarten können. Doch wie es aussieht, wird es mit der Normalität wohl noch etwas warten müssen. Ein neues Schreckensgespenst droht dem Gerüstbau in Sachsen mit einer Verlängerung des Stillstands. 

Das Material ist knapp 

Erst durften wir pandemiebedingt nicht arbeiten, jetzt können wir nicht arbeiten. Grund dafür ist der Mangel an Material in der gesamten Baubranche. Kaum ein Baustoffunternehmen ist noch in der Lage, dringend benötigten Stahl oder Bauholz zu beschaffen. Wer noch Restbestände eingelagert hat, verkauft diese jetzt zu exorbitanten Preisen. Bis zum dreifachen Preis ist das begehrte Material mittlerweile gestiegen, ohne das im Gerüstbau gar nichts geht. 

Da eine Verbesserung der Lage noch in ferner Zukunft liegt, stellt die Baubranche wieder auf Kurzarbeit um – und das bei vollen Auftragsbüchern. Erste Insolvenzen hat die Material-Knappheit auch schon nach sich gezogen. Schlimm ist dabei vor allem der Vertrauensverlust. Wenn wir unseren Kunden in Sachsen erklären müssen, dass Angebote nur für einen sehr kurzen Zeitraum gültig sind, stoßen wir nicht immer auf Verständnis. 

Gründe für die Krise in der Krise 

Mit Corona hat die Material-Verknappung noch nicht einmal etwas zu tun. China und die USA kaufen zurzeit den gesamten Markt leer. Das hat zum einen mit Chinas angelaufener Holzbauoffensive zu tun, zum anderen mit dem Exportstopp, den Russland für seine Holzreserven ausgesprochen hat. Dagegen kauft die Baubranche in den USA unsere letzten Material-Reserven auf, weil sie nach Waldbränden in Kalifornien und Schädlingsbefall in Kanada mit riesigen Produktionsausfällen zu kämpfen hat. 

Mit so gewaltigen Kontrahenten ist es klar, dass die Baubranche in Deutschland und natürlich auch der Gerüstbau in Sachsen das Nachsehen haben. Um unsere reichlich vorhandenen Aufträge erfüllen zu können, müssen wir den horrenden Preisforderungen nachgeben und auch selbst höhere Preise verlangen. Weder für den Aufschwung nach Corona, noch für Hausbauer in Sachsen ist das eine akzeptable Situation. 

Nur langfristige Lösungen in Sicht 

Tagespreise wie beim Öl oder Gold werden wir bei unserem dringend benötigten Gerüstbau-Material wohl noch eine Weile erdulden müssen. Auch wenn uns Sachsen häufig Einfallsreichtum und Unternehmergeist nachgesagt werden, so ist die Material-Knappheit vor allem etwas, das nur europaweit für die Baubranche geregelt werden kann. Lösungsansätze dafür liegen schon jetzt auf dem Tisch. 

Eine Möglichkeit ist die Schaffung eines europäischen Großhandelspreisindex für Holzprodukte, so wie beim Stahl. Für den Umweltschutz wäre ein Verbot klimaschädlicher Holzexporte aus Europa ein denkbarer Weg. Neue Nassholzlager würden Schwankungen abfedern und die Verfügbarkeit am heimischen Markt verbessern. 

Zusätzlich sind Unternehmer in Sachsen gut beraten, wenn sie die regionale Wertschöpfung stärken, zum Beispiel durch das verstärkte Netzwerken mit Waldbesitzern und Sägewerken. Auch das verstärkte Nutzen von Kalamitätsholz ist im Gerüstbau denkbar, da das Holz oft nur optische Mängel aufweist. 

Glücklich ist mit der angespannten Situation derzeit niemand. Bis sich die Lage für die Baubranche entspannt, heißt es jedoch noch viel Aufklärungsarbeit für unsere Mitarbeiter und Kunden zu leisten. 

Ihr Dirk Eckart  

Dirk Eckart – Unternehmer aus Leidenschaft, Gerüstbauer mit Herz und Mutmacher aus Überzeugung / 21. November 2017

Kritik – der schmerzhafte Stich ins Ego

Tacitus schrieb vor 2000 Jahren: „Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, dass sie verdient war.“ Doch gilt dieser Satz noch unverändert in Zeiten der sozialen Medien, wo Kritiker in der Anonymität unangreifbar sind? Und wie sollte ich mit Kritik umgehen, die nahestehende Menschen an meiner Arbeit, meinem Benehmen oder meinem Aussehen üben? Lassen Sie mich im Rahmen der Blogparade meine Sichtweise erklären.

Zwischen Lästern und Kritik

Kritik kann nur üben, wer mit der kritisierten Materie vertraut ist. Ein schreiender Fußballfan an der Seitenlinie kennt nicht den Fitness-Zustand der Spieler oder die Strategie des Trainers. Seine Zwischenrufe sind fern von ernsthafter Kritik. Ebenso wenig akzeptiere ich verbale Angriffe aus der Anonymität des Internets.

Erhalte ich Kritik von Freunden, der Familie oder meinen Angestellten, höre ich gern genauer hin. Oft steckt in ihr ein Stück Wahrheit, die ich nur allzu gerne aus meinem Bewusstsein verdrängt habe. So unangenehm wie sie ist, so hilfreich kann diese Kritik sein.

Kritik an meiner Arbeit

Auf meine Arbeit bin ich stolz. Kritik an meiner Arbeit trifft mich daher persönlich. Doch muss ich diesen persönlichen Aspekt hier verdrängen, schließlich geht es um das einwandfreie Funktionieren der Firma. Schimpfende Mitarbeiter geben mir wichtige Einblicke in die Situation am Arbeitsplatz. Bieten Arbeiter Lösungsvorschläge an, liegt ihnen etwas an der Beseitigung des Problems. Hier lohnt genaueres Nachfragen.

Beständiges Nörgeln ohne Argumente hingegen zeigt mir, dass sich ein Mitarbeiter bei uns unwohl fühlt. Hier muss ich schnell herausfinden, wo etwaige persönliche Probleme liegen, oder ob es zwischenmenschliche Schwierigkeiten unter den Angestellten gibt. Gehe ich die Situation zügig an, verhindere ich, dass sich eine schlechte Stimmung weiter verbreitet.

Kritik an meinem Benehmen

Mein Benehmen sollte Vorbildcharakter haben. Doch manchmal wird mir vorgeworfen, dass ich ohne Schutzschuhe eine Baustelle betrete, Mitarbeiter ohne Handschlag begrüße oder ein Telefongespräch zu abrupt beende. Diese Art der Kritik zeigt mir, dass mein soziales Umfeld andere Handlungsnormen von mir erwartet.

Hier muss ich schauen, ob ich mein Verhalten ändern sollte. Menschen sind verschieden und jeder einzelne mag unterschiedliche Erwartungen an den sozialen Umgang haben. Für ein positives Miteinander sollte ich mein Umfeld weniger behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte, sondern wie die Menschen um mich herum behandelt werden möchten. Ein Händedruck, ein Schulterklopfen oder eine verbale Anerkennung bewirken Wunder.

Kritik am eigenen Aussehen

Zielt Kritik auf meine Eitelkeit ab, ist das besonders schmerzhaft. Vorwürfe ich sei zu dick, meine Haare zu lang oder mein Hemd zerknittert, stammen meist von Freunden oder Familienangehörigen. Diese Personen kennen mich seit Langem und haben kein Interesse daran, mich zu verletzen.

Solche Kritik nehme ich immer ernst. Ein kurzer Blick in den Spiegel bestätigte mir, dass meine Tochter recht hatte, als sie mich am Wochenende zum Frisör schickte. Nach zwei Wochen Abwesenheit sah sie mein Erscheinungsbild mit frischen Augen, an das ich mich schon gewöhnt hatte. Ein kurzer Anruf beim Frisör ist schnell erledigt, ein Hemd zügig gebügelt.

Insgesamt versuche ich sämtlicher Kritik rasch ihre Grundlage zu entziehen. Bei meinem Äußeren ist es meist einfach möglich. An meinem Verhalten muss ich etwas länger Arbeiten, um erwartetes Verhalten zu praktizieren. Nur die Kritik an der Arbeit stellt immer wieder neue Herausforderungen dar, doch genau dafür schätze ich sie. Die Auseinandersetzung mit Kritik verschafft mir wertvolle Einblicke.

Dirk Eckart

Dirk Eckart – Unternehmer aus Leidenschaft, Gerüstbauer mit Herz und Mutmacher aus Überzeugung / 30. Oktober 2017

Gerüstbau trifft Feuerwehr

Gerüstbau trifft Feuerwehr

Gerüstbau trifft Feuerwehr – Übungseinsatz der Feuerwehr Roßwein Feuerwehr, Blaulicht und große Hektik im Gerüstpark der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH. Was war passiert, dass die Feuerwehr Roßwein Montagabend gleich mit drei Einsatzfahrzeugen zum Gewerbegebiet Goldene Höhe eilte? Und wie gehen sie dabei vor, um verletzte Personen aus schwindelerregender Höhe von Fluchttreppentürmen, Raumgerüsten oder Bautreppentürmen zu retten? Eine Feuerwehrübung unter Realbedingungen Seine Mannschaft realistisch auf das Szenario der Höhenrettung vorzubereiten – das war das erklärte Ziel von Wehrleiter Rene Bernhardt. Mit 12 Mann der freiwilligen Feuerwehr rückte er am Montag gegen 19 Uhr aus, um die Möglichkeiten der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH für eine Rettungsübung zu nutzen. Für eine Höhenrettung ist der Gerüstpark wie ein einziger Abenteuerspielplatz. Hier stellt Gemeinhardt Mustergerüste wie Fluchttreppentürme, Raumgerüste und Bautreppentürme aus, die normalerweise extreme Höhen auf Baustelle erreichen.

An diesem Montagabend trainierten die Rettungsspezialisten an ihnen, wie Drehleitern in Stellung gebracht, Personen aus luftigen Höhen gerettet und schwere Rettungsausrüstungen an den Einsatzort gehievt werden. Verletzt war freilich niemand. Dafür übernahmen beschwerte Feuerwehrschläuche die Rolle mögliche Opfer, die per Rollgliss-Abseilgerät, Flaschenzug und Rettungstrage zu wartenden Sanitätern abgeseilt wurden. Eine Aufgabe, welche die tapferen Männer der freiwilligen Feuerwehr mit Bravour erledigten. Lohnenswerte Kooperation Solche Kooperation wie beim Höhenrettung-Training zeigen, wie wertvoll eine Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen und öffentlichen Institutionen ist. Die Feuerwehr trainiert unter realistischen Bedingungen wodurch wir im Ernstfall auf deren schnelle und professionelle Hilfe vertrauen dürfen. Schnell entwickeln sich aus solchen Projekten weitergehende Freundschaften.

So waren wir dankbar darüber, dass die Roßweiner Feuerwehr unseren Gerüstbau zum Gewerbefest 2016 tatkräftig unterstützt haben. Unsere Jüngsten luden sie zur Rundfahrt im Feuerwehrauto ein und verhalfen den Größeren zu einem beeindruckendem Panoramablick an der Spitze ihrer 36 Meter hohen Drehleiter. Ein Erlebnis für alle Beteiligten. Dass die Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH der Feuerwehr ihr Fachwissen zur jährlichen Prüfung von Anschlagmitteln zur Verfügung stellte und 2017 den Verein der Feuerwehrhistorik Roßwein e.V. bei ihrem Bergrennen mit geeigneten Start-Türmen aushalf, war eine Selbstverständlichkeit.

Ein besonderer Dank geht an die Kameraden und den Wehrleiter Rene Bernhardt, der die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit bei der Höhenrettung am Gerüst erst möglich gemacht hat.

Dirk Eckart