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Allgemein / 29. August 2018

Sympathie – Baustein für Erfolg und Wohlbefinden

Sympathie – Baustein für Erfolg und Wohlbefinden

„Sympathie ist der wichtigste Faktor jedes Schicksals“ schrieb Goldgräber, Warenhausbesitzer, Journalist und Philosoph Prentice Mulford im 19. Jahrhundert. Recht hatte er, denn Sympathie ist noch heute das Gerüst für eine blühende Geschäftsbeziehung, für ein positives Arbeitsklima und das eigene Wohlbefinden. Einfache Schritte reichen aus, dass Ihre Mitmenschen Sie als sympathisch und erfolgreich wahrnehmen.

Die emotionale Ebene

Die Sympathie, die mir meine Mitmenschen entgegenbringen, hat viel mit der Fremdwahrnehmung zu tun. Es liegt an meiner Ausstrahlung und Präsenz, ob ich offen und leicht mit meinem Gegenüber ins Gespräch komme oder ob er mir mit Ablehnung und Vorsicht begegnet.

Die Wahrnehmung auf emotionaler Ebene basiert auf einem Gerüst aus Charisma und Leidenschaft. Ohne ein erstes Wort gewechselt zu haben, steckt mein Gegenüber mich in eine Schublade. Als Grund reichen ihm meine Kleidung, Körperhaltung, Mimik oder rhetorischen Fähigkeiten. An der Leidenschaft, mit der ich ihm ein Thema vermittle, bewertet er mein Selbstwertgefühl und meine Selbstsicherheit.

Glücklicherweise sind das alles Punkte, an denen Sie und ich aktiv an uns arbeiten können. Mit geeigneter Kleidungswahl, dem bewussten Halten vom Blickkontakt und der Wahl von Themen, die uns am Herzen liegen, steigern wir die Sympathie.

Die mentale Ebene

Bei Wahrnehmungen auf mentale Ebene beziehe ich die Kenntnis über eine Person mit ein, also alles, was ich durch Nachdenken erfahre. Ein guter Eindruck von Authentizität, Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit muss erarbeitet werden.

Gebe ich mich im Gespräch authentisch, so wie ich wirklich bin, kommt das gut an. Ebenso ist Ehrlichkeit ein Schlüsselelement für hohe Sympathiewerte. Mit der richtigen Wortwahl, ohne zu verletzen, ist eine ehrliche Meinung stets gern gesehen. Ein falsches Lob fliegt dagegen schnell auf und bringt das sorgsam erbaute Gerüst der Beziehung zum Einsturz.

Noch länger wirkt sich die Vertrauenswürdigkeit auf die Beziehung aus. Es ist wichtig, Menschen ohne versteckte Hintergedanken oder Profitgier gegenüberzutreten. Echte, ehrliche Lösungen für ihre Probleme zu finden verwandelt meine Kunden in Stammkunden und meine Bekanntschaften in Freunde.

Die psychische Ebene

Auf der psychischen Ebene spielt sich das menschliche Fühlen und Denken ab, sozusagen das Innen- und Seelenleben. Hier bildet das Gerüst der Sympathie eine Mischung aus Toleranz, Kritikfähigkeit und der Fähigkeit zum Zuhören.

Einem toleranten Menschen fliegen die Sympathien zu. In seinem Umfeld fühlt sich jeder verstanden und akzeptiert. Dabei ist Toleranz ganz leicht erlernbar. Alles was es dazu braucht, ist der Wille, einer fremden Meinung, Kultur oder andersartigen Herangehensweise eine Chance zu geben.

Gleichermaßen wichtig ist eine gute Kritikfähigkeit. Akzeptiere ich Kritik ohne ein Gefühl der Zurechtweisung und setze sie um, dann profitiere ich vom Erfahrungsschatz meines Kritikers. Dazu muss ich vor allem das Zuhören und mein Namensgedächtnis trainieren: also Smartphone weglegen, bei der Begrüßung mit Namen ansprechen und mit ehrlichem Interesse Fragen stellen. Ein toleranter, kritikfähiger Zuhörer wirkt sympathisch.

Die physische Ebene

Zum Schluss bleibt noch die physische Ebene, um Sympathien in meinen Mitmenschen zu wecken. Mit einem gepflegten Äußeren und einer positiven Körpersprache setze ich bewusst Signale. Diese bestehen aus einem Lächeln, wenn es in der Situation angebracht ist; aus einer offenen Pose ohne verschränkte Arme und dem Suchen und Halten von Augenkontakt.

Ein anerkennendes Schulterklopfen, ein begrüßendes Händeschütteln oder eine kurze Berührung am Arm werden dann als positiv wahrgenommen, wenn der Körperkontakt sanft und unaufdringlich erfolgt.

Fazit

Ob auf dem Gerüst, im Büro oder in privater Atmosphäre – mit Sympathie kommt man weiter im Leben. Indem ich mir die Regeln für eine sympathische Wahrnehmung in Erinnerung rufe, kann ich Tag für Tag daran Arbeiten. So stärke ich meine Beziehungen zu den Kollegen auf dem Gerüst und zu meinen Motorrad-Freunden auf Reisen.